Produkte des Jahres 2020 Messtechnik und Sensorik

Produkte des Jahres 2020 »Messtechnik und Sensorik«
Wir stellen Ihnen die Produkte des Jahres in der Kategorie »Messtechnik und Sensorik« vor.

Die Elektronik-Redaktion ruft zur 22. Leserwahl »Produkte des Jahres« auf. Hier stellen wir Ihnen die 13 Kandidaten aus der Rubrik »Messtechnik und Sensorik« vor.

Sie sehen richtig: Die ehemaligen Rubriken »Messen+Testen« und »Sensorik« haben wir zu einer einzigen zusammengefasst. Zugegeben, ein weites Feld. Aber das entspricht der Entwicklung der großen Messtechnikhersteller. Nicht dass sich alle in Richtung Sensorik entwickeln würden, aber sie erweitern allgemein ihre Kompetenzfelder und überschreiten dabei althergebrachte Grenzen.

Zwei Beispiele sind Keysight und National Instruments. Beide investieren aktuell viele Entwicklungsstunden in neue Software, mit der sich Daten aus Entwicklung, Prototyping und Testabteilungen verwalten lassen – abteilungsübergreifend und vereinheitlicht. Ein Feld, das in dieser Form von Messtechnikherstellern noch nicht bedient wurde, aber dringend benötigt wird. Damit ist auch klar, dass die Pionierarbeiten beider Unternehmen unter den Nominierten zu finden sind.

Um nominiert zu werden, muss ein Produkt aber nicht gleich einem ganz neuen Kompetenzfeld entspringen. Auch in den klassischen Disziplinen gibt es viel Raum für Innovationen. Für Messtechnik bedeutet das meist höhere Auflösung, schnellere Messungen oder weniger Rauschen. Bei den Oszilloskopen zum Beispiel, dem Standard-Messgerät der Elektronikentwickler schlechthin, hat Teledyne LeCroy 2011 Geräte mit 12-bit-Auflösung eingeführt. Diese »HD-Oszilloskope« sind in Auflösung und Rauscheigenschaften bis heute führend und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Ihr neuester Vertreter tritt zusammen mit weiteren Oszilloskopen das Rennen um das Produkt des Jahres 2020 an.

Gute Messtechnik erfüllt die Anforderungen der Entwickler zuverlässig. Innovative Messtechnik macht ihnen darüber hinaus auch das Leben leichter, zumindest das Arbeitsleben. Den genauen Anforderungskatalog dafür schreibt in gewisser Weise der Markt. Hauptautoren waren im vergangenen Jahr die Branchen Automotive, Embedded, IoT und Mobilfunk. Letzterer vor allem durch 5G. Entsprechend finden Sie auch zahlreiche nominierte Produkte, die für Anwendungsfälle in diesen Bereichen entwickelt wurden. Bei der Sensorik sind das etwa Magnetsensoren für Hochstrommessungen im Automobil oder Ultra-Low-Power Sensoren für mobile Endgeräte und autarke Systeme. Unverzichtbar für die Validierung von Komponenten und Geräten für 5G sind Spektrumanalysatoren. Zwei Modelle haben wir ins Rennen geschickt.

Damit ein Produkt für diese Rubrik nominiert wird, müssen folgende Kriterien erfüllt sein, von denen die meisten auch für alle übrigen Rubriken gelten:

  • Es muss kauf- oder lizenzierbar sein.
  • Es muss im Zeitraum von November 2018 bis November 2019 auf den Markt gekommen sein.
  • Es muss ein Produkt für Elektronik-Entwickler aus dem Bereich Messtechnik oder Sensorik sein.
  • Es muss einen spürbaren Mehrwert oder eine technische Innovation beinhalten.

Alle Nominierten finden Sie in der Bildergalerie. Sollte Ihnen dabei ein Produkt fehlen, dann schreiben Sie es mir gerne unter mhaller@weka-fachmedien.de. Das Produkt können wir für diese Wahl zwar nicht nachträglich nominieren, aber uns den dahinter stehenden Hersteller als innovativ vermerken und für die Nominierung der nächsten Produkte des Jahres im Auge behalten.

Bilder: 13

Produkte des Jahres 2020 - Messtechnik und Sensorik

Kategorie »Messtechnik und Sensorik«