Im Jahr 2024 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen knapp 758.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt worden. Das sind 11.100 Tonnen oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Weitere 17.600 Tonnen Altgeräte wurden zur Wiederverwendung vorbereitet. Das entspricht einem Rückgang um 1.200 Tonnen beziehungsweise 6,3 Prozent gegenüber 2023.
127.000 Tonnen (13,8 Prozent) wurden einer sonstigen Verwertung zugeführt, 17.100 Tonnen (1,9 Prozent) beseitigt. Insgesamt summierte sich die Menge der recycelten, anderweitig verwerteten oder beseitigten Altgeräte auf 920.000 Tonnen.
Die zur sogenannten Erstbehandlung angenommene Menge stieg gegenüber 2023 um 13.600 Tonnen beziehungsweise 1,5 Prozent.
Die Recyclingquote – also der Anteil der recycelten oder zur Wiederverwendung vorbereiteten Geräte – lag 2024 bei 84,3 Prozent. Im Vorjahr hatte sie 84,5 Prozent betragen.
Knapp ein Drittel der im Jahr 2024 angenommenen Altgeräte entfiel auf Kleingeräte. Ihr Anteil lag bei 32,8 Prozent beziehungsweise 301.500 Tonnen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem kleine Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Toaster oder Bügeleisen sowie Toner und E-Zigaretten.
Großgeräte ohne Photovoltaikmodule machten 27,2 Prozent beziehungsweise 250.600 Tonnen aus. Dazu zählen etwa Waschmaschinen, Elektroherde und Pedelecs.
Wärmeüberträger wie Kühl- und Gefriergeräte oder Klimaanlagen erreichten einen Anteil von 19,2 Prozent beziehungsweise 176.700 Tonnen.