Infineon und Cree Langfristiger Liefervertrag für Siliziumkarbid-Wafer

Freut sich über einen starken Jahresauftakt: Dr. Reinhard Ploss, CEO von Infineon
»Wir schätzen Cree seit langer Zeit als starken und zuverlässigen Partner, der einen hervorragenden Ruf in der Branche genießt«, sagte Reinhard Ploss, CEO von Infineon.

Nachdem Infineon die Cree-Tochter Wolfspeed vor einem Jahr nicht kaufen durfte, hat das Unternehmen einen langfristigen, strategischen Liefervertrag für SiC-Wafer von Cree vereinbart. Cree liefert Wafer mit 150 mm Durchmesser, passend für die modernen SiC-Fertigungslinien von Infineon.

»Wir schätzen Cree seit langer Zeit als starken und zuverlässigen Partner, der einen hervorragenden Ruf in der Branche genießt«, sagte Reinhard Ploss, CEO von Infineon. »Dank der langfristig gesicherten Versorgung mit SiC-Wafern können wir unsere strategischen Wachstumsfelder in der Automobil- und Industrieelektronik weiter stärken. Damit schaffen wir einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden.«

»Infineon ist für uns ein langjähriger, wertvoller Geschäftspartner mit einem ausgezeichneten Ruf«, sagte Gregg Lowe, CEO von Cree. »Dieser Liefervertrag bestätigt die Qualität unserer SiC-Wafer und unsere Kapazitätserweiterung. Die beschleunigte Einführung von SiC-basierten Produkten wird maßgeblich dazu beitragen, schnellere, kleinere, leichtere und leistungsfähigere elektronische Systeme zu ermöglichen.«

Vor anderthalb Jahren hatte Infineon einen Kaufvertrag über 850 Mio. Dollar für die Cree-Tochter Wolfspeed unterzeichnet, der dann vor fast genau zwölf Monaten geplatzt war. Grund dafür war, dass beide Unternehmen keine Alternativen identifizieren konnten, welche die nationalen Sicherheitsbedenken des Ausschusses für ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten (CFIUS) adressiert hätten. Denn Wolfspeed bedient auch militärische Anwendungen. Infolgedessen wird die vorgeschlagene Transaktion nun beendet.