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Fünfte Saison der FIA Formel E

Deutschland mit Berlin wieder vertreten

08. Juni 2018, 08:57 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Deutschland mit Berlin wieder vertreten
© P. Würth | Elektronik automotive

Berlin wird auch in der fünften Saison der FIA Formel E im Rennkalender vertreten sein.

Noch drei Rennen – in Zürich am 10.06.2018 sowie in New York am 14./15.07.2018 – und dann ist die vierte Saison der Formel E vorbei. Nun hat die FIA den Rennkalender für Saison 5 veröffentlicht. Eine der Stationen wird wieder Berlin sein. Darüber hinaus gibt es auch neue Regularien.

Der Weltmotorsportrat (WMSC) des Automobil-Weltverbandes FIA hat den Rennkalender für die kommende Formel-E-Saison beschlossen. Neben der erwarteten Rückkehr des Monaco E-Prix sowie dem bereits verkündeten Saisonstart in Saudi-Arabien gibt es bislang wenige Überraschungen – wenngleich zwei Austragungsorte noch nicht final feststehen. Die wichtigste Nachricht aus deutscher Sicht: Berlin bleibt im Rennkalender 2018/19, München wird nicht aufgeführt. Die fünfte Formel-E-Saison, in der erstmals das neue Gen-2-Fahrzeug zum Einsatz kommen wird, beginnt am 15. Dezember in Diriyya, eine Vorstadt von Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Das Rennen in Berlin ist am 25.05.2019 geplant.

Die FIA hat den Rennplan für die Saison 2018/19 bekanntgegeben.
© FIA Formel E

Die FIA hat den Rennplan für die Saison 2018/19 bekanntgegeben.

Neues Formel-E-Regelwerk

Neben dem Rennkalender hat die FIA das neue Formel-E-Regelwerk vorgestellt. Neu ist wie gesagt der Rennwagen mit einer doppelt so großen Reichweite. Die höchste Motorenleistung soll fortan bei 250 kW (340 PS) abgeriegelt sein.

Hinzu kommen neue Power-Modi für die Elektroserie. Im Rennen sind fortan 200 kW Maximalleistung (aktuell: 180 kW) erlaubt, im Qualifying die maximalen 250 kW (aktuell: 200 kW). Durch einen neuen Boost-Modus kann dieser Wert im Rennen allerdings auf 225 kW gesteigert werden. Um diesen Boost zu aktivieren, müssen die Fahrer durch eine markierte Aktivierungszone am Streckenrand fahren.

Wie lange und häufig der Boost aktiviert werden kann, soll von Strecke zu Strecke variieren. Fährt der Pilot im Boost-Modus, können Fans an der Strecke und vor dem Fernseher dies an einem LED-Streifen am Halo-Sicherheitssystem über dem Helm der Fahrer erkennen. Verschiedene Farben je nach Modus werden zum Einsatz kommen. Weiterhin im Programm bleibt der Fanboost, der den höchstmöglichen Output der Elektromotoren im Rennen auf die vollen 250 kW aufstocken soll.

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