Wegen steigender Nachfrage bei MLCCs

Taiyo Yuden baut neues Werk in China

10. Dezember 2021, 8:43 Uhr | Ralf Higgelke
Taiyo Yuden, MLCC, Changzhou
© Taiyo Yuden

Nachdem Taiyo Yuden bereits im September 2021 den Bau eines neuen MLCC-Werks in Malaysia angekündigt hat, hat das Unternehmen jetzt bekannt gegeben, für umgerechnet 132 Mio. Euro ein neues Werk im chinesischen Changzhou zu bauen. Im Juni 2023 soll es betriebsbereit sein.

Als Teil seiner Wachstumsstrategie im mittelfristigen Managementplan 2025 wird Tayio Yuden eine Fabrik auf dem firmeneigenen Gelände in Changzhou (Provinz Jiangsu) errichten, um auf das prognostizierte Nachfragewachstum bei Vielschicht-Keramikkondensatoren (MLCCs) reagieren zu können. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen und sollen im Juni 2023 abgeschlossen sein. Die geplante Investitionssumme beträgt etwa 17 Mrd. Yen (nur Gebäude), was umgerechnet 132,6 Mio. Euro entspricht.

Die neue Fabrik mit einer Nutzfläche von etwa 80.000 m² soll umweltfreundlich sein und dazu beitragen, die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. Dazu werden energieeffiziente Fertigungsanlagen eingesetzt und durch die Installation von Solarzellen auf dem Fabrikdach Energie erzeugt.

Bereits im September 2021 hatte das Unternehmen den Bau eines neuen MLCC-Werks in Malaysia angekündigt, im Juni 2021 den Bau eines Produktionsgebäudes für Bariumtitanat, dem Ausgangsmaterial für MLCCs, im japanischen Yawatabara.

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