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Preiserhöhungen bis 20 Prozent

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TSMC will die Preise für die Fertigung von ICs deutlich erhöhen, in einigen Fällen um bis zu 20 Prozent.

Laut der taiwanischen Nachrichtenagentur CNA hätten schon einige Unternehmen, die Chips entwerfen, von TSMC die Mitteilung über die Preiserhöhungen erhalten. Schon zuvor hatten TSMC und UMC ihre Preise wegen der Knappheit an ICs angehoben.

CNA beruft sich auf Quellen aus der Industrie, nach denen TSMC gewöhnlich um 10 bis 30 Prozent höhere Preise verlange als UMC. Allerdings habe UMC die Preise über die vergangenen Monate so stark angehoben, dass das Unternehmen TSMC teilweise überholt habe.

TSMC werde die Preise laut CNA auf den 7-nm- und 5-nm-Prozessebenen um 7 bis 9 Prozent anheben, für die schon länger etablierten Prozesse mit größeren Strukturbreiten sollen sie um 20 Prozent steigen.

Die Preiserhöhungen könnten in Zusammenhang mit dem Plan von TSMC stehen, über die nächsten drei Jahre insgesamt 100 Mrd. Dollar in den Ausbau ihrer Kapazitäten zu stecken. Unter anderem will TSMC eine 5-nm-Fab in den USA für 12 Mrd. Dollar bauen und in Kumamoto eine 28-nm-Fab.


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