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Feste Preise, feste Liefermengen

Kunden wollen langfristige Foundry-Verträge

Die Fab 12A von UMC im Tainan Science Park.
Die Fab 12A von UMC im Tainan Science Park.
© UMC

Kunden der Foundries UMC, Vanguard und Powerchip akzeptieren offenbar Preiserhöhungen und bestellen feste Mengen für zwei bis drei Jahre.

Darüber spekulieren jedenfalls Medien in Taiwan und erklären damit, dass die Aktienkurse von UMC, Vanguard und Powerchip gestiegen sind. TSMC hatte bereits verkündet, die Preise um bis zu 20 Prozent anheben zu wollen, um die Bruttomarge auf über 50 Prozent zu halten, woraufhin der Aktienkurs von TSMC gestiegen war.

UMC hatte im Juli erklärt, dass die Kunden unter dem Eindruck der Chipknappheit, die sich voraussichtlich ins kommende Jahr fortsetzen werde, längerfristige Verträge aushandeln wollen, um sich Kapazitäten zu festen Preisen und festen Liefermengen zu sichern. UMC investiert 3,6 Mrd. Dollar in den Ausbau der Kapazität der Fab 12A Phase 6 (P6) im Tainan Science Park, in der ICs vorwiegend mit Hilfe von 28-nm-Prozessen auf 12-Zoll-Wafern gefertigt werden. Die Kapazität liegt derzeit bei rund 90.000 Wafern pro Monat. Im zweiten Quartal 2023 sollen die neuen Kapazitäten hochgefahren werden. Dann soll die Kapazität um 27.500 Wafer pro Monat steigen. Die Kunden, die sich Kapazitäten daran sichern wollten, müssten jetzt bereits einen gewissen Betrag dafür bezahlen und bekommen dafür feste Preise zugesagt.  

UMC geht davon aus, dass die Nachfrage nach Chips das Angebot noch bis Ende nächsten Jahres übersteigen werde, vor allem wegen des hohen Bedarfs an ICs für 5G, für das IoT und für elektrische Fahrzeuge.


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