Siliziumkarbid

SiCrystal feiert 25-jähriges Bestehen

14. April 2022, 8:00 Uhr | Ralf Higgelke
SiCrystal, SiC, Silicon Carbide
Wie eine CD ohne Loch sieht ein SiC-Wafer aus und ist fast so hart wie ein Diamant und sehr hitzebeständig. Ohne diese nicht einmal ein Millimeter dicken Scheiben, die SiCrystal seit 25 Jahren herstellt, sind die Klimaneutralität und die Mobilitätswende nicht vorstellbar.
© SiCrystal

Das Halbleitermaterial Siliziumkarbid gilt als einer der Hoffnungsträger für die Klimaneutralität und die Mobilitätswende. Im April 1997 begann SiCrystal, solche Kristalle zu züchten. Heute ist das Nürnberger Unternehmen einer der globalen Marktführer.

»25 Jahre Firmengeschichte ist ein Grund zu feiern«, freut sich CEO Dr. Robert Eckstein und blickt auf die Anfänge der SiCrystal zurück. In den frühen 1990-er Jahren legten Forschungsarbeiten an der Universität Erlangen den Grundstein für das Unternehmen, das schließlich im Jahr 1997 gegründet wurde. Alles begann damals mit der Entwicklung und dem Sampling erster SiC-Wafer im oberpfälzischen Eschenfelden.

Nachdem es Anfang der 2000-er Jahre räumlich wieder nach Erlangen ging, wurde das Unternehmen 2009 vom japanischen Halbleiterhersteller Rohm übernommen. Das war laut SiCrystal ein Meilenstein für das Unternehmen. Mit dem Umzug nach Nürnberg schaffte Rohm viel Platz für die weitere Entwicklung sowie den Produktionsaufbau seiner 100-prozentigen Tochter, die heute über 200 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit diesem weltweit gefragten Produkt scheint SiCrystal einer vielversprechenden Zukunft entgegen zu gehen. Denn Branchenexperten sind sich einig: Die Nachfrage nach Siliziumkarbid-Halbleiterwafern wird auch in Zukunft weiterwachsen. Aus dem Grund setzt sich das Unternehmen für die weitere Steigerung der Produktionseffizienz ein und möchte mit den Mitarbeitern gemeinsam wachsen.

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