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Autonomes Fahren

Intel will Mobileye an die Börse bringen

Ein selbstfahrendes Auto von Mobileye am Münchner Odeonsplatz.
Testfahrt durch München: Ein selbstfahrendes Auto von Mobileye am Odeonsplatz.
© Paul Günther/Mobileye/dpa

Intel plant den Börsengang für seine israelische Fahrassistenz-Tochter Mobileye. Der Schritt sei um die Jahresmitte 2022 vorgesehen, teilte Intel mit.

Nach dem Börsengang will Intel Mehrheitseigner bei dem Entwickler von Technologien zum autonomen Fahren bleiben.

Intel hatte Mobileye 2017 für rund 15 Milliarden (aktuell etwa 13,3 Mrd Euro) US-Dollar erworben, seither wuchs die israelische Tochter kräftig. Allein für das laufende Jahr rechnet Mobileye mit einer Umsatzsteigerung von 40 Prozent.

Der weltweit größte Chip-Hersteller Intel hatte zuletzt in wichtigen Segmenten Marktanteile verloren. Zudem ging das Geschäft mit Notebook-Chips coronabedingt zurück, da Intel-Kunden die Produktion zurückfahren mussten. Wie andere Konzerne der Branche investiert Intel derzeit, um Kapazitäten für die Chipfertigung auszubauen. Diese Investitionen werden aber erst in ein paar Jahren greifen.

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INTEL GmbH, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH