Stellantis/Samsung SDI

Joint-Venture für Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien

25. Mai 2022, 7:12 Uhr | Iris Stroh
Joint-Venture zwischen Stellantis und Samsung SDI
Joint Venture zum Bau einer Batteriefabrik für elektrifizierte Fahrzeuge in Kokomo im US-Bundesstaat Indiana unterstützt die im Strategieplan „Dare Forward 2030“ beschriebenen Elektrifizierungsziele in Nordamerika
© Stellantis

Stellantis und Samsung haben sich geeinigt, eine Produktionsstätte für Batterien für elektrifizierte Fahrzeuge in Kokomo im US-Bundesstaat Indiana gemeinsam zu errichten. Die Anlage soll 2025 in Betrieb gehen und eine anfängliche jährliche Produktionskapazität von 23 Gigawattstunden (GWh) haben.

Ziel von Stellantis und Samsung ist es aber, die Kapazität in den Folgejahren auf 33 GWh zu erhöhen. Die Gesamtkapazität würde sogar noch weiter steigen, falls sich die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen von Stellantis wie erwartet weiter erhöht.

Das Joint Venture wird mehr als 2,5 Mrd. Dollar investieren und 1.400 neue Arbeitsplätze in Kokomo und Umgebung schaffen. Die Investitionen könnten schrittweise auf bis zu 3,1 Mrd. Dollar steigen. Die neue Anlage wird Batteriemodule für eine Reihe von Fahrzeugen liefern, die in den nordamerikanischen Werken von Stellantis hergestellt werden. Der Bau der Anlage soll noch in diesem Jahr beginnen, die Produktion im ersten Quartal 2025 starten.

In dem Werk in Indiana wird Samsung SDI seine PRiMX-Technologie zur Herstellung von Batteriezellen und -modulen für Elektrofahrzeuge für den nordamerikanischen Markt einsetzen. Samsung hat im vergangenen Jahr seine Premium-Batterietechnologie-Marke PRiMX als branchenweit erstmals auf den Markt gebracht und sie im Januar auf der CES 2022 vorgestellt.

Bei der Präsentation des Strategieplans »Dare Forward 2030« hatte Stellantis angekündigt, den jährlichen Absatz batterie-elektrischer Fahrzeuge bis 2030 weltweit auf 5 Millionen zu erhöhen. Dabei soll der Pkw-BEV-Verkaufsmix in Europa 100 Prozent betragen. In Nordamerika sollen 50 Prozent der Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen batterie-elektrisch sein. Stellantis erhöhte darüber hinaus die geplante Batteriekapazität um 140 GWh auf etwa 400 GWh – abgedeckt durch fünf Gigafactories und ergänzende Lieferverträge. Diese Ankündigung ist Teil der langfristigen Elektrifizierungsstrategie, die bis 2025 weltweit Investitionen von 30 Mrd. Euro in Elektrifizierung und Software vorsieht.

Der Abschluss unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen.

Anbieter zum Thema

zu Matchmaker+

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

SAMSUNG Semiconductor Europe GmbH, Adam Opel GmbH, - Fiat Group