Brandgefahr

BMW muss seine Fahrzeuge wieder in die Werkstatt rufen

2. März 2026, 7:28 Uhr | dpa
© Christophe Gateau/dpa

Hunderttausende Autos zurück in die Werkstatt: Wegen möglicher Brandgefahr ruft BMW weltweit seine Fahrzeuge zurück. Ursache ist ein Kabelproblem im Cockpit. Laut Kraftfahrt-Bundesamt sind auch zehntausende Autos in Deutschland betroffen.

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BMW ruft erneut weltweit Hunderttausende Fahrzeuge wegen möglicher Brandgefahr zurück. Das geht aus einem in der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) veröffentlichten Rückruf hervor, den der Autobauer aus München bestätigt. Betroffen seien die Modelle i5, 7er, M5, 5er und i7 aus dem Produktionszeitraum vom 9. Juni 2022 bis 5. Dezember 2025.

Weltweit sind 337.374 Fahrzeuge potenziell betroffen, deutschlandweit sind es 29.441 Fahrzeuge, wie das KBA mitteilte. Demnach könne die mangelhafte Verlegung des Cockpit-Kabelbaumes »beim Ersatz des Mikrofilters zu Beschädigungen an Kabeln und damit zu einem Kurzschluss mit Rauchentwicklung und Brandfolge führen«. Als Maßnahme werde die Verlegung des Cockpit-Kabelbaumes geprüft und gegebenenfalls nachgebessert.

Bislang noch kein Unfall aufgetreten

»Im Zusammenhang mit diesem Fehlerbild ist kein Unfall bekannt«, teilte ein BMW-Sprecher mit. Sollte das Fahrzeug bereits einen Ölservice und somit einen Mikrofilterwechsel erhalten haben, sei eine umgehende Prüfung und eine eventuelle Nacharbeit der Kabel notwendig. Sollte noch kein Ölservice und somit kein Mikrofilterwechsel durchgeführt worden sein, bestehe kein unmittelbarer Handlungsbedarf, eine Nacharbeit beim ersten Ölservice sei ausreichend, sagte der Sprecher.

Schon im vergangenen Herbst hatte BMW Hunderttausende Autos zurückgerufen, weil es auch hier durch ein Starterproblem im schlimmsten Fall zu Bränden kommen konnte.


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