Schwerpunkte

Ein Jahr vor Markteinführung

BMW iX im Wintertest am Nordkap

11. Dezember 2020, 11:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

BMW iX im Wintertest am Nordkap
© BMW

Der BMW iX absolviert nördlich des Polarkreises ein intensives Abstimmungsprogramm für Antriebs- und Fahrwerksregelsysteme – Elektromotoren, Allradantrieb, Ladetechnologie, Hochvoltspeicher und Wärmemanagement werden unter extremem Kälteeinfluss erprobt.

Ein Jahr vor seiner Markteinführung schreitet der Serienentwicklungsprozess für den BMW iX planmäßig voran. Die Prototypen des neuen Fahrzeugs starteten im Norden Skandinaviens in ihre finale Wintererprobung.

Die Abstimmungs- und Testfahrten führen die Prototypen des BMW iX bis in die nördlichsten Regionen Europas. Auf einsamen Straßen im finnischen Lappland und bis hinauf zum Nordkap auf der norwegischen Insel Magerøya müssen sowohl die unternehmenseigene eDrive-Technologie der fünften Generation als auch die Fahrwerksregelsysteme ihre Funktionalität und Zuverlässigkeit bei harten Fahrbahn- und Witterungsverhältnissen unter Beweis stellen. Dabei erproben Testingenieure vor allem das Zusammenspiel von Antrieb und Fahrwerksregelsystemen auf Fahrbahnen mit Niedrigreibwert. Unbefestigte Pisten, vereiste Straßen und eigens für die Versuchsfahrten präparierte Eisflächen am Rand des Polarkreises bieten ihnen ideale Bedingungen, um die Steuerung der Motoren, des elektrischen Allradantriebs und der Fahrwerksregelsysteme bis in längs- und querdynamische Grenzbereiche hinein präzise aufeinander abzustimmen.

Die Komponenten der eDrive Technologie werden bei der Wintererprobung vor besondere Herausforderungen gestellt. Hochvoltbatterie und Ladetechnologie absolvieren bei äußerst niedrigen Außentemperaturen ihren Praxistest für den Alltagseinsatz im tiefsten Winter. Ebenso zeigen die Anzeigen, die über Ladezustand, Reichweite und Betriebsstatus informieren, als auch das Wärmemanagement, das für eine jederzeit optimale Betriebstemperatur von Antrieb und Hochvoltbatterie sorgt, ihre Unempfindlichkeit gegenüber extremen Minusgraden.

Das Testprogramm verlangt den Prototyen dabei in kürzester Zeit mehr ab, als die späteren Serienfahrzeuge in ihrem gesamten Lebenszyklus bewältigen müssen. Die Auswertung aller Testergebnisse und der darauf basierenden Feinabstimmung aller Antriebs- und Fahrwerkskomponenten des Fahrzeugs erfolgen in den kommenden Monaten.

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