Konzeptfahrzeug Schaeffler 4ePerformance Von der Formel E auf die Straße

Das Konzeptfahrzeug Schaeffler 4ePerformance zeigt, wie schnell sich moderne Motorsport-Technologie tatsächlich auf die Straße bringen lässt. Das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug verfügt über vier Formel-E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 880 kW.
Das Konzeptfahrzeug Schaeffler 4ePerformance zeigt, wie schnell sich moderne Motorsport-Technologie tatsächlich auf die Straße bringen lässt. Das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug verfügt über vier Formel-E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 880 kW.

Das Konzeptfahrzeug Schaeffler 4ePerformance ist ein Beispiel für den Technologietransfer vom Rennsport in ein seriennahes Antriebskonzept. Das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug verfügt über vier Formel-E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 880 kW.

Schaeffler ist seit der ersten Saison in der elektrischen Rennserie ABB FIA Formula E aktiv. Der Zulieferer nutzt die Rennserie u.a. als Testlabor für die Entwicklung von neuen Elektromobilitätstechnologien. Die seriennahe Entwicklungsrelevanz, bei der Wissen rund um ganzheitliches Systemverständnis, Antrieb, Software- und Batteriemanagement direkt in alle Entwicklungsbereiche des Unternehmens fließt, spiegelt sich insbesondere beim Konzeptfahrzeug Schaeffler 4ePerformance wider: Hier haben die jeweiligen Kompetenzbereiche von Motorsport, E-Mobility sowie die Tochterunternehmen Schaeffler Engineering und Compact Dynamics eng zusammengearbeitet, ergänzt um die Gesamtfahrzeugkompetenz von ABT Sportsline.

Im Konzeptfahrzeug kommen vier jeweils 220 kW starke Formel-E-Antriebe aus dem siegreichen Rennwagen ABT Schaeffler FE01 an, die die komplette zweite Formel-E-Saison im Einsatz gewesen waren. Insgesamt steht eine rein elektrische Antriebsleistung von bis zu 880 kW / 1.200 PS zur Verfügung, was den Konzeptboliden in unter 7 s von 0 auf 200 km/h beschleunigt. Mit einem Stirnradgetriebe ist jedes einzelne Triebwerk direkt an ein Rad angebunden. Dabei teilen sich je zwei Motoren ein Getriebegehäuse und bilden so eine elektrische »Twin-Achse«. Mit dieser Architektur lässt sich eine radselektive Steuerung der Antriebsmomente realisieren. Die dafür notwendige Energie kommt aus zwei Batterien mit einer Gesamtkapazität von 64 kWh.

»Durch die freie Skalierung der Antriebsleistung stellt das Fahrzeug für Schaeffler ein fahrendes Prüflabor dar. Derzeit erproben und entwickeln wir auf Basis einer physikalischen Fahrzeug- und Reifenmodellierung unsere eigene Fahrdynamikregelung. Gerade im Bereich der softwarebasierten Fahrdynamikregelung lernen wir enorm«, erklärt Simon Opel, Leiter Sonderprojekte Motorsport bei Schaeffler.