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Eigene Smartphone-Prozessoren

Die Smartphones von Typ A16 hat Oppo im September dieses Jahres vorgestellt. Künftig will das Unternehmen auch eigene Prozessoren für Smartphones entwickeln.
Die Smartphones von Typ A16 hat Oppo im September dieses Jahres vorgestellt. Künftig will das Unternehmen auch eigene Prozessoren für Smartphones entwickeln.
© Oppo

Oppo will eigene Prozessoren für Smartphones entwickeln und sie mit Hilfe des 3-nm-Prpozesses von TSMC fertigen lassen.

Damit möchte Oppo die Abhängigkeit von Zulieferern wie Qualcomm und MediaTek reduzieren. Die eigenen ICs sollen 2023 oder 2024 einsatzbereit sein, wie Nikkei Asia erfahren haben will. Apple, Samsung und Xiaomi entwickeln ebenfalls eigene Prozessoren für Smartphones. Google hatte diese Woche das Pixel 6 vorgestellt, das einen im eigenen Haus entwickelten Prozessor enthält. Auch Huawei hatte über die Chip-Tochter HiSilicon mit der Kirin-Serie eigene Prozessoren entwickelt, allerdings hatten die USA Huawei boykottiert und TSMC konnte auf Druck der USA die Prozessoren nicht mehr für Huawei fertigen.

Xiaomi hatte schon 2014 ein eigenes Design-Team für die Entwicklung von Chips gebildet. Derzeit setzt aber auch Xiaomi zumeist die Snapdragon-Chipsets von Qualcomm in ihren Smartphones ein, genauso wie Oppo. Erfolgreich mit eigenen Chips waren aber bisher nur Apple, Huawei und Samsung. Denn es ist für Smartphone-Hersteller schwierig, eigene Prozessoren zu entwickeln, die so zuverlässig arbeiten wie die entsprechenden Chips der Zulieferer. Dafür könnten sich die Smartphone-Hersteller von den Zulieferern unabhängig machen und sich von den Wettbewerbern auf der Chip-Ebene differenzieren. Das verlockt die Hersteller offenbar dazu, eigene Chip-Entwicklungen voranzutreiben.

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