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Neuer Service von MikroE

Schneller zum Design mit Planet Debug

Planet Debug
Mit »Planet Debug« lassen sich remote Embedded-Systeme entwickeln und debuggen.
© MikroElektronika

Mit »Planet Debug« bringt der serbische Embedded-Spezialist MikroElektronika einen neuen Hardware-as-a-Service-Dienst auf den Markt. Ziel ist es, das Entwickeln von Embedded-Lösungen zu beschleunigen und zu vereinfachen. Ab 4 Dollar pro Tag können Interessierte den Service testen.

Ab heute startet der Embedded-Spezialist MikroElektronika (MikroE) mit Planet Debug seine Hardware-as-a-Service-Plattform. Entwickler von Embedded-Systemen können hiermit remote entwickeln und debuggen, ohne in Hardware investieren zu müssen.

Die Idee: Entwickler können auf einer nach ihren Anforderungen konfigurierten Planet-Debug-Station Zeiten reservieren und hierauf ihre eigenen Applikationen entwickeln und debuggen. Hierbei liegen die Kosten bei mindestens 4 Dollar pro Tag. Voraussetzung ist lediglich die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) »Necto Studio« von MikroE, die der Entwickler auf seinem Rechner installieren muss – ganz ohne Hardware-Bauteile vor Ort.

Was dahinter steckt, erklärt Nebosja Matic, CEO von MikroE: »Entwickler, die unterschiedliche Ansätze verfolgen, oder die lediglich etwa zehn Tage Entwicklungszeit benötigen, können eines von mehr als 74 Entwicklungsboards auf einer der Planet-Debug-Stationen ab 4 Dollar pro Tag buchen. MikroE gewährleistet im Anschlus die gewünschte Konfiguration mit MCU/Peripherie/Anzeige – der Entwickler kann bereits am nächsten Tag mit dem Testen beginnen. Über die Necto-IDE kann er echte Bilder der realen Boards in Echtzeit sehen.« Möglich ist Planet Debug mit der »Codegrip«-Technik von MikroE, ein Gerät, das Programmieren und Debuggen über LAN oder WLAN ermöglicht.

Für Entwickler, die sich bei der Hardware längerfristig auf eine bestimmte Richtung festlegen wollen, könnten sich statt Planet Debug geeignete »Fusion-DevBoards«, »SiBrain«-MCU-Karten und Click-Peripherieboards von MikroE als bessere Option erweisen. Sie sind für etwa 400 Dollar beim Hersteller zu beziehen.

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Planet Debug inside
Derzeit sind physikalische Planet-Debug-Standorte in der Universität von Novi Sad, im US-Bundesstaat Minnesota sowie in Mexiko eingerichtet.
© MikroElektronika

Für Lehre, Studium und Beruf

Mit dem Verwenden von Planet Debug sparen Entwickler Zeit und Kosten, zudem bekommen sie praktisch vor dem Kauf eine Art Probezeit. In dieser können sie die Peripherie, Anzeige oder sogar MCU ändern, ohne dafür Hardware zu kaufen, neue Software zu lernen oder neuen Code zu schreiben. Planet Debug ist für Lehre, Studium und Beruf gleichermaßen geeignet. In der Ausbildungs- und Lehrumgebung etwa, sind Ressourcen gemeinsam nutzbar und die Systeme laufen ohne vorherige Konfiguration. Für den Designer im Arbeitsalltag ist Zeit oft das wertvollste Gut – mit Planet Debug kann man auf die sich ständig ändernden Erfordernisse des Produktmarketings reagieren. Ebenso wirken sich äußere Einflüsse wie die Chip-Knappheit weniger auf die Entwicklungszeiten aus.

Derzeit sind laut Unternehmen Planet-Debug-Standorte in der nahegelegenen Universität von Novi Sad, im US-Bundesstaat Minnesota sowie in Mexiko eingerichtet. Nebosja Matic erwartet in naher Zukunft einen weiteren Standort in Asien. Mit Planet Debug bringt der Embedded-Spezialist alle Puzzleteile zusammen: von den Click-Boards, über die SiBrain-MCU-Karten bis hin zu den Fusion-Entwicklungsboards, außerdem Codegrip und Necto.


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