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Polaris

Neuer Supercomputer mit Nvidia-GPUs

Polaris
Polaris entsteht am Argonne National Laboratory in den USA und soll wissenschaftliche Forschungen beschleunigen.
© Nvidia

In den USA entsteht im Argonne National Laboratory im Bundesstaat Illinois ein neuer Supercomputer. Mit seinen 44 Petaflops Spitzenleistung soll er neue wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen. Herzstück sind GPUs von Nvidia.

Kern des neuen Supercomputers namens Polaris sind Grafikprozessoren (GPUs) von Nvidia. Er ist am Argonne National Laboratory des US-Energieministeriums in der Nähe von Chicago untergebracht und soll neue Erkenntnisse in Wissenschaft und Forschung ermöglichen. Insgesamt 2.240 A100 Tensor Core GPUs von Nvidia treiben die Rechenleistung von Polaris auf die Spitze – so erreicht er eine theoretische Leistung von nahezu 1,4 Exaflops und eine Spitzenleistung von etwa 44 Petaflops bei doppelter Genauigkeit, also 44 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde.

Gebaut werden soll Polaris von Hewlett Packard Enterprise. Er soll Simulationen und maschinelles Lernen kombinieren, indem er datenintensive und KI-Hochleistungsrechenlasten bewältigt, angetrieben von insgesamt 560 Knoten mit jeweils vier A100-GPUs. Diese treiben zum Beispiel auch den Jülicher Supercomputer an, der es auf 18,5 Petaflops Rechenleistung bringt.

Mit Polaris sollen wissenschaftliche Forschungen beschleunigt werden, zum Beispiel schneller Krebs zu behandeln, an »grüner« Energie zu forschen oder die Teilchenkollisionsforschung voranzutreiben, um neue Ansätze in der Physik zu entdecken. Außerdem soll es Forschern am Argonne National Laboratory ermöglichen, Arbeitslasten für Aurora zu aktualisieren. Aurora ist das zukünftige Exascale-System am Forschungszentrum. Polaris wird zudem Forschenden aus dem akademischen Bereich, aus Regierungsbehörden und der Industrie zur Verfügung stehen.

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