Schwerpunkte

electronica 2020

Vier Konferenzen, vier Foren

09. November 2020, 10:39 Uhr   |  Iris Stroh

Vier Konferenzen, vier Foren
© Messe München

Die electronica wartet jedes Mal mit einem umfassenden Rahmenprogramm auf. Und auch wenn in diesem Jahr vieles anders sein wird – das Rahmenprogramm ist gesetzt. Es umfasst vier Konferenzen sowie vier Foren, alle in Form virtueller Events.

Wie vor zwei Jahren auch setzt sich das Konferenzprogramm der electronica aus vier themenspezifischen „Conferences“ zusammen, der eAC, der eEPC, der eMEC und dem Wireless Congress. Corona-bedingt werden in diesem Jahr alle Beiträge digital übertragen.

Die electronica Automotive Conference (eAC) findet wie immer am Montag in der electronica-Woche statt. Die Konferenz teilt sich nach den Eröffnungsvorträgen in drei parallele Vortragsreihen. In diesem Jahr werden folgende Highlight-Themen diskutiert:

  • Technologien und Lösungen für High(er) Voltages in Fahrzeugen
  • Konnektivität, Cloud, Sicherheit
  • Displays
  • ADAS und autonomes Fahren
  • Innenbeleuchtung und Elektronik

Die electronica Embedded Platforms Conference findet am 11. und 12. November statt. Sie dient als Kommunikationsplattform für Anbieter von Komponenten, Tools, Software und Lösungen. Schwerpunkte der zweitägigen Konferenz bilden unter anderem folgende Produktkategorien und Applikationsfelder:

  • Embedded-Prozessoren, MCUs, Multicore-Bausteine, FPGAs und SoCs
  • Betriebssysteme und Tools sowie Software für Safety und Security
  • Embedded Boards und Starter Kits für kurze Entwicklungszeiten
  • Smart Sensors, Wireless Connectivity and Internet of Things
  • Low-Power Design, Energy Harvesting und Ennergieeffizienz
  • Intelligent Edge, Machine Learning und künstliche Intelligenz

Die electronica Medical Electronics Conference (eMEC) dürfte in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wobei innovative Medizintechnik schon immer systemrelevant war, mit der Corona-Pandemie wurde es nur augenscheinlicher. Aber auch abseits von Covid-19 braucht es moderne Technologien und Therapien. Dass diese zeitnah am Patienten ankommen, dafür sorgen Hersteller, Zulieferer und Anwender gleichermaßen.

Und genau darum geht es bei der eMEC, die bereits zum dritten Mal stattfindet und eine Plattform für den gegenseitigen Austausch zwischen Elektronikbranche und Medizintechnik-Herstellern bietet – in diesem Jahr am 9. und 10. November. Die zentralen Themen sind in diesem Jahr daher:

  • Safety, Security & Regulatory (Montag, 9. November)
  • Mobile Health Monitoring (Dienstag, 10. November)

Der Wireless Congress gehört schon seit Jahren zur electronica dazu. 2004 startete der „Wireless Congress: Systems & Applications“ und ist heute einer der wichtigsten Treffpunkte der Wireless Community.
Der Kongress wird wieder von der Zeitschrift „Elektronik“, der Messe München und dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) veranstaltet und läuft vom 10. bis 12. November. In diesem Jahr stellen folgende Themen die Schwerpunkte dar:

  • Mobilfunktechniken und M2M
  • Low-Power-Funktechniken
  • Funk- und Funksensornetzwerke
  • Zuverlässigkeit, Sicherheit und Schutz in Funknetzwerken
  • Energieautarke Funkknoten und Energy Harvesting
  • Funkkommunikationstechniken mit geringer Latenz für die Automatisierungstechnik, den Einsatz im Automobil, taktiles Internet
  • Standardisierung, Interoperabilität und Konformität

Foren

Neben den Konferenzen finden während der virtuellen Messe auch in diesem Jahr diverse Foren statt, nur eben virtuell.

Am 11. und 12. November von jeweils 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr wird ein digitales Forum zur Cybersicherheit abgehalten, das sich auf Embedded Systems, Automotive (beide am 11. November), Medizin und IoT (beide am 12. November) konzentriert. Bei diesem Forum stehen sowohl Hardware- als auch Softwarelösungen im Mittelpunkt, die maximale Sicherheit ermöglichen.

Das Embedded-Forum findet an allen vier Tagen mit Vorträgen über technische Markttrends, neue Produkte, Strategien, Anwendungen und andere relevante Themen statt. Die verschiedenen Sessions teilen sich auf in eine Keynote und fünf Präsentationen über Produkte, Technologien und Anwendungen. Am 9. November geht es in der Session 1 um Tools & Software (10:00 – 12:20 Uhr), am 10. November steht in der Session 2 das Thema Mikrocontroller im Vordergrund (15:00 – 17:20 Uhr), am 11. November folgt die Session 3 mit dem Titel „IoT, Connectivity, Security“ (10:00 – 12:20 Uhr), und den Abschluss bildet die Session 4 am 12. November rund um das Thema „Low-Power Design“ (15:00 – 17:20 Uhr).

Das Forum „IoT Device Security Forum“ bietet die Möglichkeit, sich über Strategien zum Schutz verbundener Systeme und Unternehmen zu informieren. Das Forum umfasst mehr als 20 detaillierte technische Sitzungen, in denen Best Practices skizziert werden, die IoT-Entwickler, technische Manager und Führungskräfte implementieren können, um das unsichere Internet der Dinge zu schützen.

Das Power Electronics Forum findet ebenfalls an allen vier Tagen statt. Es teilt sich in vier Sessions auf, die jeweils eine Keynote und fünf Präsentationen über innovative Anwendungen und Technologien, Trends und neue Produktangebote aus dem gesamten Spektrum der Leistungselektronik-Komponenten, Stromversorgungen und Batterien enthalten. In der Session 1 am 9. November steht Power Management im Mittelpunkt (15:00 – 15:40 Uhr), in der Session 2 am 10. November geht es um Power Supplies (10:00 – 12:20 Uhr), die Session 3 am 11. November trägt den Titel „Power Semiconductors & Components“ (15:00 – 17:20 Uhr) und die Session 4 (12. November) widmet sich dem Thema „Energy Storage“ (10:00 – 12:20 Uhr).

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