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HTV-Institut für Materialanalyse

Ultraschallmikroskop gegen Fälschungen

28. Januar 2021, 09:41 Uhr   |  Heinz Arnold

Ultraschallmikroskop gegen Fälschungen
© HTV-Institut für Materialanalyse

Das neue Ultraschallmikroskop am HTV-Institut für Materialanalyse

Mit Hilfe eines neuen Ultraschallmikroskops kann HTV jetzt die komplette Bauteilequalifikation durchführen und unter anderem auch Fälschungen erkennen.

Die akustische Mikroskopie (Scanning Acoustic Microscopy, kurz SAM) ermöglicht es, Komponenten mittels Ultraschall zerstörungsfrei zu analysieren. Auf diese Weise kann das HTV-Institut für Materialanalyse Hohlräume, beispielsweise Blasen in Vergussmassen oder auch Delaminationen im Leiterplatten-Basismaterial und in Bauteilgehäusen, umfassend analysieren. Damit kann unter anderem die komplette Bauteilqualifikation nach IPC/JEDEC J- STD-020 im eigenen Hause durchgeführt werden. Ergänzend können auch mechanische Bauteile mit dem SAM-Ultraschallmikroskop zerstörungsfrei auf Risse und Lunker untersucht werden.

Dank der flexiblen Konzeption und der umfangreichen Ausstattung des HTV-Ultraschallmikroskops können verschiedene Scans – beispielsweise gemäß IPC/JEDEC J-STD-035 – Anwendung finden. Außerdem lassen sich die Messungen auf unterschiedliche Materialien und Strukturen individuell anpassen.

Neben Test und Langzeitkonservierung elektronischer Bauteile und Baugruppen ist insbesondere die Analytik eine der Kernkompetenzen von HTV. Im eigenen Institut für Materialanalyse führt HTV mit modernem Equipment und verschiedenen Methoden neben fertigungsbegleitenden Qualitätskontrollen auch Fehleranalysen, Counterfeit-Screenings und Qualifikationen an elektronischen Komponenten durch.

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