Digitalisierung vorantreiben

ZF beschleunigt digitale Transformation mit Microsoft Cloud

16. November 2021, 13:44 Uhr | Kathrin Veigel

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Vereinfachte Engineering-Prozesse

Digitale Produkt- und Entwicklungsplattformen innerhalb der Forschung und Entwicklung von ZF können durch die ZF Cloud auf einen nahtlosen Datentransfer ausgerichtet werden. In Zusammenarbeit mit Microsoft nutzt ZF dabei die Clouddienste und Entwicklertools von Azure sowie die Erfahrung von Microsoft in der agilen Softwareentwicklung. Durch die Microsoft-Tools für Software-Entwicklung und -Betrieb (DevOps) kann das Unternehmen seine multidisziplinäre Zusammenarbeit in den Bereichen Automatisierung, Testen, Monitoring und der fortlaufenden Software-Auslieferung mit agilen Methoden weiter verbessern.

Darüber hinaus hilft Azure beispielsweise dabei, Daten aus global agierenden Flotten für Simulationen zu verarbeiten, die mit dem Höhenstandsensor im Fahrwerk verknüpft sind. Dieses neue ZF-Produkt kann kontinuierlich Straßenzustandsdaten in die Cloud senden und durch einen integrierten Algorithmus den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer effektiv vor Gefahren schützen.

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Erhöhung der Transparenz und Rückverfolgbarkeit

»Eine einheitliche Datenplattform erleichtert zum Beispiel auch die Wartung von ZF-Windkraftgetrieben. Zudem ermöglicht sie die schrittweise Integration und Transformation aller internen Systeme, um weltweit durchgängige Geschäftsprozesse zu implementieren«, betont Dr. Jürgen Sturm, Chief Information Officer (CIO) von ZF. Komponenten senden Daten in die Cloud und generieren automatisierte Benachrichtigungen, sobald das nächste Wartungsintervall fällig ist.

Die neue Plattform soll darüber hinaus dazu beitragen, die Transparenz der Leistung von einzelnen Produktionsmaschinen bis hin zur Gesamtanlage zu erhöhen. Sie kann auch die Rückverfolgbarkeit von Produktionsprozessen sowie die Analyse und Prognose von Produktionsleistung und -qualität besser abbilden.

ZF greift hier auf wertvolle Erfahrungen aus der laufenden Zusammenarbeit mit Microsoft und PwC Deutschland zurück. Die drei Unternehmen transformieren Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe mithilfe der Microsoft-Azure-Infrastruktur, Daten und IoT-Diensten, um die Digital Manufacturing Platform (DMP) von ZF aufzubauen. Sie hilft dabei, die Fertigung flexibler und effizienter zu machen.

Das Projekt ermöglicht ZF unter anderem, Umbaukosten zu senken, Lagerbestände zu optimieren sowie die Leistung und Qualität zu verbessern. Nach dem erfolgreichen Abschluss des DMP-Pilotprojekts im norddeutschen Werk Diepholz plant ZF, die Plattform an allen rund 200 ZF-Produktionsstätten weltweit einzusetzen.


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