KPIT, dSpace und Microsoft kooperieren

Homologation für autonome Fahrzeuge

17. Dezember 2021, 8:20 Uhr | Irina Hübner
Im Rahmen der Kooperation soll eine Lösung für die Homologation autonomer Fahrzeuge angeboten werden.
© dSpace

KPIT Technologies, dSpace und Microsoft wollen gemeinsam eine Lösung für OEMs und Tier-1s anbieten, die auf eine Homologation für anspruchsvolle Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren abzielt.

Die Zertifizierung von autonomen Fahrzeugen macht es erforderlich, Millionen von Testkilometern abzuspulen. Dies kann nur durch datengetriebene Simulation mit Hilfe spezialisierter Tools, Know-how und Infrastruktur erfolgen. Der gemeinsame Ansatz von KPIT, Microsoft und dSpace soll nun für mehr Effizienz und Effektivität sorgen und die Entwicklungskosten optimieren.

KPIT bringt seine jahrzehntelange Erfahrung bei der Entwicklung, Validierung und Integration von Anwendungen für das autonome Fahren in die Technologie-Roadmaps ein. Zudem stellt das Unternehmen sein Fachwissen in den Bereichen Software-Entwicklung, Integration und Validierung bereit. KPIT bringt darüber hinaus eine Reihe von virtuellen Simulations- und Validierungswerkzeugen ein, die speziell für autonome Fahranwendungen entwickelt wurden.

dSpace steuert Werkzeuge und Lösungen für die datengetriebene Entwicklung, Simulation und Validierung bei. Das Unternehmen unterstützt seine n bei der Verbesserung ihrer Validierungsmethoden und bietet OEMs und Tier-1s neue Lösungen für die Entwicklung von Anwendungen für das autonome Fahren. Zu diesem Zweck hat dSPACE kürzlich SIMPHERA auf den Markt gebracht, eine webbasierte, hochskalierbare Cloud-Lösung, mit der Anwender die rechenintensive Validierung von Funktionen für das autonome Fahren schnell und einfach durchführen können. SIMPHERA unterstützt die Zusammenarbeit von weltweit verteilten Entwicklungsteams und ermöglicht den Kunden eine nahtlose Integration ihrer Anwendungen.

Microsoft Azure Core and Services helfen Automobilherstellern, ihre digitale Transformation zu beschleunigen, indem sie globale Cloud-Dienste und Rechenkapazitäten bereitstellen, die speziell auf die Virtualisierung von Infrastruktur und Netzwerken für die Entwicklung und Validierung von ADAS-Funktionen zugeschnitten sind – und das auf kostengünstige, skalierbare und reproduzierbare Weise.

Die im Rahmen dieser Zusammenarbeit entwickelte Lösung beschleunigt die Markteinführung für die Kunden. Diese sparen außerdem Entwicklungskosten für die Integration, indem sie eine Komplettlösung mit fertigen Komponenten verwenden.


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