Kooperation von dSpace und Nordsys

Neue Testplattform für V2X-Anwendungen

15. November 2021, 14:49 Uhr | Kathrin Veigel
dSpace Nordsys
Die Kombination der dSpace- Testlösungen mit dem waveBEE-V2X-System soll neue Möglichkeiten in der Entwicklung von autonom fahrenden Fahrzeugen auch jenseits von Autonomielevel 3 ermöglichen.
© dSpace

Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit von dSpace und Nordsys ist eine V2X-Schnittstelle für WaveBEE-Kommunikationssysteme. Sie verbindet moderne Simulationslösungen für ADAS- und AD-Funktionen mit flexiblen und skalierbaren waveBEE-V2X-Lösungen zu einer neuartigen Test- und Validierungsplattform.

Mit V2X-Kommunikation (Vehicle-to-Everything) lassen sich Fahrzeuge untereinander und mit der umliegenden Infrastruktur vernetzen, so dass selbstfahrende Fahrzeuge künftig vorausschauend und sicher unterwegs sein können. Aufgrund der hohen Komplexität, die aus der Vielzahl der genutzten Technologien und der zahlreichen Anwendungsfälle resultiert, erfordern V2X-Anwendungen leistungsfähige Simulations- und Validierungslösungen.   

Die V2X-Schnittstelle für waveBEE führt die Technologien von dSpace und Nordsys zusammen, unterstützt die Kommunikationsstandards DSRC und C-V2X der Regionen Europa, Nordamerika und China sowie die zugehörigen Protokoll-Stacks und ermöglicht das Testen eines breiten Spektrums von Anwendungsfällen einschließlich Robustheits- und Zuverlässigkeitstests.

V2X-Anwendungen lassen sich so zunächst virtuell auf der PC-basierten Simulationsplattform VEOS von dSpace und später mit HIL-Verfahren testen, so dass die wichtigen Phasen der Entwicklung abgedeckt sind. Darüber hinaus ermöglichen Software-Lösungen von dSpace in Kombination mit waveBEE die Integration von V2X mit realen Fahrzeugsensoren und GNSS-Positionsdaten; sie erlauben die Infrastruktursimulation und die Sensorsimulation.

»Mit dieser innovativen Testplattform, die Anwendungen vom V2X Day One über Sensor Sharing bis hin zum kooperativen Fahren abdeckt, können Automobilkunden auf einfache Weise V2X-Anwendungen in Kombination mit Sensoren und weiteren ADAS- und AD-Fahrfunktionen testen«, erklärt Gregor Hordys, Produktmanager Connectivity bei dSpace.

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