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Übernahme

Faurecia sichert sich fast 80 Prozent an Hella

Unternehmenslogo vor der Zentrale des Automobilzulieferers Hella.
© David Inderlied/dpa

Der französische Autozulieferer Faurecia baut seinen Einfluss auf den Konkurrenten Hella weiter aus. Bis zum Ablauf der Annahmefrist hätten Hella-Anleger Faurecia 79,5 Prozent der Aktien angedient, wie das französiche Unternehmen mitteilte.

Darin enthalten sind 60 Prozent der Hella-Familiengesellschafter Hueck und Röpke. Faurecia will den Zukauf in bar und eigenen Aktien bezahlen. Die übrigen Aktionäre von Hella konnten ihre Anteile bis 11. November zu einem Preis von 60 Euro je Aktie abgeben.

Kürzlich wurde außerdem bekannt, dass sich der aktivistische Investor Paul Singer mit 6,57 Prozent (Stand 8. November) bei Hella eingekauft hat. Der US-Investor sichert sich häufig Minderheitsanteile an Unternehmen, die vor einer Übernahme stehen, um für seine Anteile später einen höheren Preis zu erzielen.

Faurecia hatte Mitte August bekannt gegeben, Hella übernehmen zu wollen. Dabei ließ der französische Konzern bisher offen, ob er Hella komplett schlucken und von der Börse nehmen will. Ein unbequemer Investor wie Singer dürfte den Franzosen aber auf Dauer nicht recht sein. Faurecia beziffert die Investition für eine 100-prozentige Übernahme von Hella auf 6,7 Milliarden Euro. Der Abschluss wird den Angaben zufolge für Anfang 2022 erwartet. Sie obliegt noch der Genehmigung der Aufsichtsbehörden.


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