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WLTP-Verbrauchswert im Realverkehr

TU Darmstadt verbraucht im Toyota Prius unter vier Liter

21. Februar 2019, 10:30 Uhr   |  Andreas Pfeffer

TU Darmstadt verbraucht im Toyota Prius unter vier Liter
© Toyota

Die TU Darmstadt hat die vierte Generation des Toyota Prius im realen Straßenverkehr getestet.

Die TU Darmstadt hat den Toyota Prius im Realverkehr getestet. Der Verbrauch liegt demnach bei 3,95 l/100 km – deutlich unter dem WLTP-Verbrauchswert von 4,8 l/100 km. Der Hybridantrieb ermöglicht im städtischen Bereich emissionsfreie Strecken sowie die effiziente Energierückgewinnung.

Das Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der Technischen Universität Darmstadt hat nun die vierte Generation des Vollhybrid-Fahrzeugs Toyota Prius im Realverkehr getestet.

Hauptaugenmerk der Fahranalysen unter der Leitung von Prof. Dr. techn. Christian Beidl lag auf der Untersuchung des elektrischen Fahranteils und dessen Einflussparameter. Die Versuchsfahrten wurden im realen Straßenverkehr mit Fahrern unterschiedlichen Alters und Geschlechts durchgeführt.

Insgesamt zeigte sich, dass bei einer RDE-konformen (Real Driving Emissions) Route mit dem Hybridfahrzeug mehr als die Hälfte der Zeit und über ein Drittel des Weges ohne Einsatz des Verbrennungsmotors gefahren werden konnte – unabhängig vom Fahrertyp. Im städtischen Bereich verbesserten sich die Werte sogar auf fast 75 Prozent der Zeit beziehungsweise 66 Prozent des Weges. Der Hybridantrieb des Prius ist dabei nicht von einer Lade-Infrastruktur abhängig, da sich die Batterie beispielsweise beim Bremsen wieder auflädt. Im Durchschnitt konnten durch die Rekuperation mehr als vier kWh/100 km generiert werden, was bei den durchgeführten Versuchsfahrten etwa zwölf Prozent der benötigten Energie ausmachte.

Das Hybrid-Auto verbraucht bei dem Test mit unterschiedlichen Fahrern im Durchschnitt 3,95 l/100 km. Gemäß WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure) liegt der Verbrauch bei 4,8 l/100 km. Auch hinsichtlich der Schadstoffemission konnten unter realen Fahrbedingungen gute Ergebnisse nachgewiesen werden.

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