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Nachwuchswissenschaftlerinnen

KI soll von direkter Interaktion mit Menschen lernen

13. Oktober 2020, 13:05 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

KI soll von direkter Interaktion mit Menschen lernen
© Katrin Binner/TU Darmstadt

Interaktives Fertigkeitslernen soll Robotern ermöglichen neue Aufgaben von Alltagsnutzern zu lernen. Dr. Dorothea Koert (links) und Lisa Scherf (rechts) im Labor des Fachgebiets Intelligente Autonome Systeme.

Sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen der TU Darmstadt forschen die nächsten vier Jahre an interaktiver KI für Domänenexperten und Alltagsnutzer. Leiterin ist Dr. Dorothea Koert aus dem Informatik-Fachgebiet Intelligente Autonome Systeme. Sie wurde 2019 mit dem KI-Newcomerin-Preis ausgezeichnet.

Die sechs Wissenschaftlerinnen kommen aus den Themenbereichen maschinelles Lernen, Robotik und Kognitionswissenschaft. Das technische und wissenschaftliche Ziel des Projekts ist die Entwicklung von interaktiven, probabilistischen Algorithmen der Künstlichen Intelligenz (KI), die in der Lage sind, von direkter Interaktion mit Menschen zu lernen und zu profitieren.

Die Erkenntnisse aus dem Zusammenwirken in konkreten Alltagssituationen sollen dazu beitragen, KI-Lösungen anwendungsfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten, Fehler zu reduzieren, mehr Vertrauen und Akzeptanz zu schaffen.

Das Team steht dabei auch im Austausch mit den assoziierten Industriepartnern Energy Robotics (Darmstadt), Franka Emika (München) und Porsche Motorsport (Weissach). Sie werden die Wissenschaftlerinnen bei der Evaluation praktisch relevanter Anwendungsfälle interaktiver KI-Methoden unterstützen. Dazu zählen zum Beispiel automatisierte Daten-Klassifikation und das robotische Erlernen motorischer Fertigkeiten. Innerhalb der TU Darmstadt arbeitet das Team eng mit der KI-Initiative „AI:DA“ und dem Centre for Cognitive Science zusammen

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