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Projekt Campus FreeCity ist gestartet

Vernetzte Flotte modularer Roboterfahrzeuge im Praxiseinsatz

EDAG Campus FreeCity
Das Projekt Campus FreeCity mit den CityBots von EDAG ist kürzlich an den Start gegangen und läuft noch bis Mai 2024.
© EDAG

EDAG schreibt die Erfolgsgeschichte seines CityBot-Mobilitätskonzepts weiter: Im Rahmen des Projekts Campus FreeCity wird jetzt eine multifunktionale und autonom fahrende Roboterflotte erstmals unter Realbedingungen getestet. Ziel ist es, neue Lösungen für städtische Verkehrsprobleme zu finden

Das Projekt Campus FreeCity wird vom BMVI im Rahmen des Aktionsplans »Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Mobilität« mit rund 11 Millionen Euro gefördert. 

House of Logistics and Mobility (HOLM) übernimmt dabei als Konsortialführer das übergeordnete Projektmanagement und fungiert als inhaltliche und organisatorische Schnittstelle des Konsortiums. Neben HOLM und EDAG Engineering zählen zu den Projektpartnern EintrachtTech, T-Systems International, Compredict, DEKRA Automobil, die Hochschule Fulda sowie die Technische Universität Darmstadt.

Problemfall städtischer Verkehr

Der urbane Verkehr ist geprägt durch eine hohe Verkehrsdichte, Staus, lokale Emissionen und einen hohen Flächenverbrauch. Seine Transportpotenziale werden weder koordiniert noch vollständig ausgenutzt.

Das interdisziplinäre Projekt Campus FreeCity erforscht Herausforderungen und Lösungsansätze für diese innerstädtischen Verkehrsprobleme mittels zwei EDAG-CityBot-Fahrzeugen, die im Rahmen des Projekts zur Fahrgastbeförderung und zum Gütertransport entwickelt und im Labor implementiert, betrieben und wissenschaftlich analysiert werden.

Die Laborentwicklung ermöglicht dabei unter realitätsnahen Bedingungen die Erforschung verschiedener, für zukünftige Mobilitäts- und Logistiksysteme relevante Themen, wie vernetzte, automatisierte Fahrfunktionen, Vernetzung und Datenaustausch, Mensch-Maschine-Kommunikation, Akzeptanz und Vertrauen, integriertes Auftrags-management sowie Ermittlung und Realisierung wirtschaftlicher und technischer Optimierungspotentiale im Betrieb.
 

Aufgaben der Projektpartner

EintrachtTech aus Frankfurt am Main stellt auf dem Gelände des Deutsche Bank Parks die räumliche Infrastruktur des Reallabors zur Verfügung und erarbeitet gemeinsam mit den Partnern an relevanten Use Cases die Nutzeranforderungen und zu Grunde liegenden User Journeys unter Einbezug der Skalierung in den städtischen Bereich.

T-Systems International aus Frankfurt am Main übernimmt die Erforschung geeigneter Technikansätze sowie Prozess- und Betriebsabläufe für Teleoperation und technische Aufsicht automatisierter Fahrzeuge.

Compredict aus Darmstadt verantwortet die Messungen für das Training der virtuellen Sensoren und Vorhersage von Komponentenausfällen.

DEKRA Automobil aus Klettwitz analysiert zukünftige Anforderungen für die Zulassung neuer Mobilitätskonzepte, lässt neu gewonnene Erkenntnisse in die Neu- und Weiterentwicklung von Vorschriften einfließen und entwickelt erforderliche Prüfverfahren für einen sicheren Betrieb.

Die Hochschule Fulda ist verantwortlich für das Supply-Chain-Modelling, das Prozessmodell sowie für die Mitentwicklung von Planungsalgorithmen.

Und die Technische Universität Darmstadt ist für die wissenschaftliche Begleitung und Identifikation weiterführender Effizienzpotentiale bezüglich der Auslegung und des Betriebs des Antriebsstrangs der CityBots zuständig.

Neben dem Konsortium hat sich dem Vorhaben als assoziierter Projektpartner die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service angeschlossen.


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