Exklusiv-Interview mit Viscom

»Viscom steht für Kontinuität – auch weiterhin!«

30. Juli 2018, 14:50 Uhr | Nicole Wörner

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Stratgieänderungen? Ziele? Meilensteine? Und was dann?

2017 war erneut ein Rekordjahr für Viscom. Die bisherige Unternehmensstrategie scheint also zu stimmen. Erwarten Sie dennoch strategische Änderungen unter dem neuen Vorstandsteam?

Unser neu gebildeter Vorstand repräsentiert Stabilität und gleichzeitig auch die Chance zur Veränderung durch neue Ideen und neue Führungspersönlichkeiten. Wir befinden uns in einer Expansionsphase – und noch dazu in einem wachsenden und dynamischen Markt. Unsere Erfolgsstrategie setzen wir weiter fort und bleiben in der Umsetzung agil. Kurz gesagt: Ich erwarte keine strategischen Änderungen, und wenn, dann zum noch Besseren…

Welche Ziele haben der neu formierte Aufsichtsrat und Vorstand für die nächsten Jahre ausgegeben?

Originär besteht die Aufgabe darin, die vereinbarten Ziele umzusetzen – es ist ja kein Neuanfang, sondern eine Fortsetzung. Das spiegeln auch unsere neuen Vorstandsmitglieder Peter Krippner, Vorstand Operations, und Carsten Salewski, mein direkter Nachfolger im Bereich Vertrieb, Marketing und internationales Geschäft, wider: Beide sind bereits seit über 25 Jahren für Viscom tätig und schauen auf eine erfolgreiche Managementkarriere zurück.

Ist es – oder war es vielleicht schon immer – die erklärte Unternehmensphilosophie, Führungskräfte aus eigenen Reihen zu fördern, statt sich Leute von außerhalb zu holen?

Es ist in der Tat Viscom-Philosophie, für Nachwuchspotenzial zu sorgen und die eigenen Mitarbeiter weiterzuentwickeln und für verantwortungsvollere Experten- oder Führungspositionen aufzubauen. Das schließt dennoch nicht aus, dass wir bei Bedarf auch von außerhalb neue Führungskräfte sowie Experten rekrutieren.

Welches waren für Sie die wichtigsten Meilensteine seit Gründung des Unternehmens, technisch und persönlich?

Die wichtigsten Meilensteine von Viscom und für mich persönlich im Unternehmen waren die Entscheidung, sich ab Ende der achtziger Jahre auf das SMT-Geschäft zu fokussieren, der Schritt zur Internationalisierung Mitte der neunziger Jahre sowie der Börsengang 2006 – um nur einige der Top-Ereignisse zu nennen. Privat war für mich das allerwichtigste und bedeutendste Ereignis die Geburt meiner Tochter im Jahr 1988.

Abschließend: Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an die kommende Zeit denken?

Was glauben Sie wohl? Auf eine ausbalancierte Zeit mit meiner Familie und auch meinem anderen Kind Viscom, das sich weiterhin gut entwickeln und wachsen soll. Und auf eine Zeit, in der ich auch meinen Leidenschaften nachgehen kann: Als zweites Standbein dient mir das Musikgeschäft – ich besitze inzwischen ein gut ausgebautes Tonstudio, ein Musiklabel und einen Musikverlag. Daneben gibt es auch noch ein paar andere Aktivitäten, auch ehrenamtliche. Ich musste meiner Frau ja schließlich, wie schon erwähnt, versprechen, in Zukunft nicht den ganzen Tag zuhause zu verbringen…

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