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Noch genug Lagerbestände für Equipment

24. September 2020, 09:23 Uhr   |  Heinz Arnold

Noch genug Lagerbestände für Equipment
© Huawei

Huawei Technologies hat genügend Lagerbestände, um Geräte für die Kommunikationsausrüstungen weiter bauen zu können.

Allerdings schaue sich das Unternehmen nach neuen Zulieferern für die Chips um, die in Smartphones Einsatz finden. Außerdem wolle Huawei neue Consumer-Geräte entwickeln, um den Verlust im Bereich der Smartphones auszugleichen, wie Guo Ping, Chairman von Huawei in Shanghei erklärte.

Währenddessen haben Firmen wie Qualcomm beim US-Handelsministerium um Lizenzen nach gesucht, um Huawei weiter beliefern zu dürfen. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass das Ministerium die Lizenzen erteilt. Laut Guo Ping füge der US-Bann dem Unternehmen erheblichen Schaden zu.

Bis zum Juli war davon allerdings oberflächlich noch nichts zu sehen. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 67 Mrd. Dollar (454 Mrd. Yuan). Der Gewinn sprang um 20 Prozent auf 41,8 Mrd. Yuan. Allerdings hatte Huawei im ersten Halbjahr 105 Mio. Smartphones ausgeliefert, im Gesamtjahr 2019 waren es 240 Millionen gewesen.

»Unsere Hauptaufgabe besteht nun darin, Wege zu suchen, um zu überleben«, mit diesen Worten zitiert die regierungsnahe chinesische Publikation »Global Times« Guo Ping. Einer dieser Wege: »Huawei wird alle Anstrengungen darauf konzentrieren, unseren Supply-Chain-Partnern dabei zu helfen, stärker und stärker zu werden.«

Inzwischen tröstet sich Guo ping offenbar mit westlicher Literatur: Alexandre Dumas habe in seinem Roman »Der Graf von Monte Christo« die Weisheit des Menschen in zwei Worten zusammengefasst: »Warte und hoffe«, wie in der Taiwan News zu lesen ist.

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