Infineon

KI- und Automotive-Entwicklungszentrum in Dresden

11. Mai 2018, 13:13 Uhr | Heinz Arnold

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Dr. Reinhard Ploss: »Schneller KI-Produkte entwickeln, schneller am Markt.«

 

»Mikroelektronik sorgt für rund 90 Prozent aller Innovationen im Auto. Halbleiter machen Elektromobilität und autonomes Fahren überhaupt erst möglich. Diese Trends sind wichtige Wachstumstreiber für Infineon«, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. »Bei der zunehmenden Vernetzung von Verkehrssystemen spielen Algorithmen, Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge eine zentrale Rolle. Auch mit diesen Themen wird sich das neue Entwicklungszentrum intensiv beschäftigen. Durch die direkte Anbindung an den Entwicklungs- und Fertigungsstandort Dresden schaffen wir Synergien. Das wird uns helfen, neue Produkte schneller zu entwickeln und früher auf den Markt zu bringen.«

»In den vergangenen Jahren haben wir unseren Anteil im wachsenden Markt für Automobilelektronik kontinuierlich vergrößert«, sagt Peter Schiefer, Präsident des Geschäftsbereichs Automotive bei Infineon. »Bei Elektromobilität und automatisiertem Fahren gehören wir zu den Technologieführern. Mit dem neuen Entwicklungszentrum in Dresden werden wir unsere führende Position weiter ausbauen.«

In Dresden unterhält Infineon bereits einen der größten und modernsten Standorte des Konzerns für Entwicklung von Wafer-Technologien und Fertigungsprozessen sowie eine hochautomatisierte Produktion. 2.200 Mitarbeiter erforschen und entwickeln hier Technologien für Mikrocontroller, Sensoren und Leistungshalbleiter und fertigen Chips – unter anderem für die Automobilindustrie. Für das komplexe Zusammenspiel von Halbleitern in technisch immer anspruchsvolleren Autos gewinnt die Systemintegration an Bedeutung. Die Modellierung komplexer Systeme und die Entwicklung hochintegrierter Produkte wird neben Chip-Design zu den Kernaufgaben des neuen Entwicklungszentrums gehören.

Automotive ist der größte Geschäftsbereich von Infineon: Halbleiter für die Automobilindustrie erzielen 42 Prozent des Konzernumsatzes. Durch die Entwicklung hin zu elektrisch angetriebenen, vernetzten und zunehmend eigenständig fahrenden Autos erwartet Infineon in den kommenden Jahren deutliche Wachstumsimpulse.

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