Nachhaltige Lieferketten

RBA arbeitet mit RSCI zusammen

30. August 2022, 8:27 Uhr | Iris Stroh
Schmuckbild Kooperation
© Coloures-Pic/stock.adobe.com

Die Responsible Supply Chain Initiative (RSCI) e.V. kooperiert mit der Responsible Business Alliance (RBA), so dass die RSCI die RBA-Expertise im Social Auditing nutzen und damit nachhaltigere Lieferketten in der Automobilindustrie voranbringen kann.

Die Non-Profit-Organisation RBA ist die weltweit größte Industriekoalition, die sich der Corporate Social Responsibility von Unternehmen in globalen Lieferketten verschrieben hat. Die Koalition verfügt über einen Verhaltenskodex und bietet eine große Auswahl an Programmen sowie Schulungs- und Bewertungsinstrumenten für Unternehmen an.

»Wir freuen uns über die künftige Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Responsible Business Alliance (RBA). Die RBA steht uns mit tiefgehendem Know-How zur Seite und unterstützt unsere Vision, Nachhaltigkeit in den Lieferketten unserer Mitgliedsunternehmen zu fördern«, sagt Andreas Rade, Geschäftsführer RSCI. Und Rob Lederer, CEO der Responsible Business Alliance, fügt hinzu: »Die RBA freut sich, mit der RSCI zusammenzuarbeiten und ihre Mitglieder aus der Automobilindustrie auf ihrem Weg zur Verbesserung der sozialen, ökologischen und ethischen Bedingungen in ihren globalen Lieferketten zu unterstützen.«

Die RSCI wurde im Oktober 2021 vom VDA mit 14 weiteren Gründungsmitgliedern, darunter sowohl Automobilhersteller wie Volkswagen, Mercedes, BMW und Ford, als auch Zulieferer wie Brose, Kirchhoff, Bosch und Schaeffler ins Leben gerufen und umfasst mittlerweile 18 Mitgliedsunternehmen. Im Fokus der Vereinsarbeit steht die Überprüfung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit von Unternehmen in ihren Lieferketten mittels Vor-Ort-Assessments und entsprechender Nachverfolgung. Mit dem eigens dafür entwickelten Programm können Aufwand, Kosten und schließlich auch die Ergebnisse geteilt und damit nicht zuletzt Mehrfach-Auditierungen vermieden werden.

Das Programm fördert die Lieferantenentwicklung und trägt zur Weiterentwicklung und stetigen Verbesserung der Nachhaltigkeit bei. Zudem unterstützt es die Unternehmen dabei, die Anforderungen der Kunden, des Gesetzgebers und der Stakeholder umzusetzen und leistet somit auch einen Beitrag zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Unternehmen.

Seit Juli 2022 ist das Assessment-Programm live geschalten, sodass Mitgliedsunternehmen und Lieferanten RSCI-Assessments über die von der RBA verwaltete RSCI-Online Plattform anweisen und beantragen können. Das Programm ist ein eigens für die Automobilindustrie geschaffenes Risikomanagement-Tool. Ziel ist es, grundlegende Transparenz über Arbeitsbedingungen herzustellen, wozu entsprechende Prüfungen direkt am Produktionsstandort stattfinden.

RSCI-Mitglieder:

  • AUDI AG
  • BMW Group
  • Brose Fahrzeugteile SE & Co. KG
  • CLEPA AISBL
  • Business Network for Corporate Responsibility AISBL
  • Porsche AG
  • Fondium Group GmbH
  • Ford-Werke GmbH
  • KIRCHHOFF Automotive GmbH
  • Magna International (Germany) GmbH
  • MAN Truck & Bus SE
  • Mercedes Benz Group AG
  • Robert Bosch GmbH
  • Schaeffler AG
  • Thyssenkrupp AG
  • Verband der Automobilindustrie (VDA) e.V.
  • Volkswagen AG
  • Yanfeng International Automotive Technology Europe S.a.r.l. & Co. KG

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

VDA Verband der Automobilindustrie e.V., Volkswagen AG, BMW AG