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Formel E und Elektromobilität

Weiterentwicklung von Rennsport und induktiver Ladetechnik

13. Juni 2017, 15:45 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Weiterentwicklung von Rennsport und induktiver Ladetechnik
© Elektronik automotive - S.Eckardt

Am 10. und 11.Juni fand der Berlin ePrix statt. Ein elektromobiler Spaß für die ganze Familie.

Am 10. und 11.06.2017 machte die Formel E Station in Berlin. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof fand nicht nur ein spannendes Rennen statt, auch Hersteller, wie BMW, Audi, Jaguar, Renault oder Enel präsentierten ihre Lösungen anschaulich. Ein informativer Spaß für Groß und Klein.

Die Formel E soll nicht nur den Rennsport sauberer machen, sondern auch der Bevölkerung das Thema Elektromobilität nahebringen und Vorurteile abbauen. In Berlin ging dieses Konzept perfekt auf. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof tummelten sich Jung und Alt. Vor allem die Kleinen hatten bei eCart und Co. viel Spaß.

Aus technischer Sicht beschäftigt die künftige Ladestruktur die Formel E. Nachdem bereits das Safety Car und das Medical induktiv mit Qualcomms Halo-System geladen werden, hatte das Unternehmen vor kurzem in Paris demonstriert, dass dynamisches induktives Laden kein Problem mehr ist. »Wir haben gezeigt, dass die Technik funktioniert – das ist nicht mehr länger die Frage. Nun müssen wir die Rundumbedingungen klären«, so Graeme Davison, VP Business Development und Marketing von Qualcomm.  Diese betreffen nicht nur die Kosten. Sondern mit induktivem Laden, aber auch mit zunehmend effizienteren Batterien muss das Konzept der Formel möglicherweise neu durchdacht werden, wenn beispielsweise in Zukunft auf lange Sicht, kein zweites Fahrzeug mehr notwendig ist.  Möglichkeiten wie auch induktives Laden eingebunden werden kann, gibt es einige. So erklärte Alejandro Agag, CEO und Gründer der Formel E: »Es ist beispielsweise denkbar eine Fahr- und eine Ladespur zu nutzen.« In einem waren sich Davison und Agag einig: »DC-Laden und induktives Laden werden miteinander kooperieren – das wird die Zukunft des Formel E sein.« Wann es letztendlich soweit ist, wollte keiner der Herren verraten.

Formel E in Berlin

2017 fand das Rennen der Formel E in Berlin wieder auf dem ehemaligen Gelände des Flughafens Tempelhof statt.
Der BMW i8 fungiert als Safety Car.
Graeme Davison, Qualcomm (links) und Alejandro Agag, Formel E, diskutieren darüber, wie das dynamische induktive Laden die Formel E künftig beeinflusst.

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