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Automotive-Cybersicherheit

NXP erfüllt ISO/SAE-21434-Norm

Der neue Cybersecurity-Standard für Automotive-Anwendungen schützt vernetzte Fahrzeuge vor Cyberangriffen
© NXP

Der TÜV Süd hat NXP für die Einhaltung des Cybersecurity-Standards ISO/SAE 21434 im Automobilbereich zertifiziert. Dieser neue Standard für Automotive-Anwendungen zielt darauf ab, vernetzte Fahrzeuge vor bösartigen Cyberangriffen zu schützen.

Der Standard hält Fahrzeughersteller und ihre Lieferketten dazu an, einen Security-by-Design-Ansatz für ihre Komponenten, Server und Prozesse zu implementieren. Dadurch reduziert sich das Risiko einer Anfälligkeit für Cyberangriffe über den gesamten Fahrzeugzyklus: Von der anfänglichen Konzept- und Designphase bis zum Ende der Lebensdauer.

Der Nutzen von ISO/SAE 21434

Der Standard ISO/SAE 21434 unterstützt die Umsetzung der R155-Anforderungen in Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette. Die ISO/SAE-21434-Zertifizierung von NXP hilft OEMs dabei, die Anforderungen der R155-Verordnung zu erfüllen.

Das ist wichtig, denn ab Juli 2022 müssen OEMs bei der Markteinführung neuer Fahrzeugtypen in Europa, Japan und Korea – diese Märkte machen mehr als ein Drittel der weltweiten Fahrzeugproduktion aus – die R155-Cybersecurity-Richtlinie für den Automobilbereich einhalten. Es wird erwartet, dass andere Regionen dieser Vorgabe folgen werden.

NXP nutzt sein Know-how im Bereich Sicherheit, um den Anforderungen der Automobilindustrie zu entsprechen. Die bestehenden Richtlinien und Prozesse von NXP wurden verfeinert und erweitert, um die Anforderungen der neuen ISO/SAE-21434-Norm vollständig zu erfüllen.

Die Bewertung und Zertifizierung wurde vom TÜV Süd durchgeführt. Dazu prüfte der TÜV Süd die Organisation von NXP sowie die unternehmenseigenen Richtlinien und Prozesse auf die Einhaltung der neuen Norm ISO/SAE 21434.


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