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So einfach geht Online-Fertigung

6 Schritte von der Bestellung bis zur Lieferung

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© Shutterstock via Facturee

Der Markt der Teilebeschaffung verändert sich: Online-Fertigungsplattformen gewinnen immer mehr an Relevanz – sowohl bei den Auftraggebern als auch den Fertigern. Doch wie genau läuft der Prozess ab und wie können beide Seiten von den Produktionsnetzwerken profitieren?

Ein Beispiel für das Wachstum und die steigende Relevanz der B2B-Angebotsplattformen ist Facturee: Der Online-Fertiger ist in vier Jahren auf 2.000 Partner angewachsen – allein 40 Prozent davon im vergangenen Jahr. Grund dafür ist auch die digitale Transformation durch Corona.

Benjamin Schwab, Co-Founder von Facturee, sagt: »Viele Fertigungspartner möchten sich nicht mehr von den Grenzen der klassischen Modelle der Lohnfertigung einschränken lassen. In unserem Produktionsnetzwerk haben sie einen starken Multiplikatoreffekt und erhalten maßgeschneiderte Anfragen ohne Streuverluste.«

Schwab sieht B2B-Plattformen »eindeutig als die Zukunft der Fertigung«. Der Online-Fertiger Facturee verfügt über ein Produktionsnetzwerk mit Fertigungspartnern aus nahezu allen Bereichen, darunter CNC-Bearbeitung, Blechbearbeitung, 3D-Druck und Oberflächentechnik. Über das Netzwerk ist ein Zugriff auf rund 15.000 Maschinen aus den verschiedenen Fertigungsbereichen möglich, zertifiziert nach ISO 9001. Zu den Services zählen auch Prototyping sowie Klein- und Großserienfertigungen. 

Relevante Anbieter

Turnaround Richtung Online-Fertigungsplattformen

Bei Facturee kann ein Kunde in sechs einfachen Schritten die Produktion seines gewünschten Bauteils anfragen, bestellen - und damit arbeiten. So gestaltet sich die Online-Fertigung im Detail:

  1. Im ersten Schritt übermittelt der Kunde seine Zeichnungen bzw. lädt sein 3D-Modell auf der Website des Produktionsnetzwerkes  hoch.
  2. Die Preisberechnung folgt weitgehend automatisiert, jede Anfrage wird zusätzlich von einem technischen Experten geprüft.
  3. Unter Berücksichtigung aller relevanten Parameter wird ein optimiertes Angebot erstellt. Meist noch am selben Tag, garantiert jedoch innerhalb von 48 Stunden. 
  4. Nach Auftragseingang wird KI-gestützt für jedes Projekt der am besten geeigneten Fertiger im Hinblick auf Qualität und Lieferzeit ausgewählt.
  5. Der Fertigungspartner erhält ein verbindliches Zielpreisangebot, das er einfach annehmen kann.
  6. Das Bauteil wird im Rahmen der vereinbarten Lieferzeit angeliefert.

Ohne Sofortpreis & mit Voraus-Planung zum besten Preis

»Bei der Kalkulation des Angebotes verzichten wir bewusst auf Sofortpreis-Engines«, sagt Benjamin Schwab. »Denn diese arbeiten gezwungenermaßen mit üppigen Sicherheitspuffern, um die zahlreichen versteckten Kostentreiber, die beim aktuellen Stand der Technik noch nicht automatisiert erkannt werden können, per Mischkalkulation einzupreisen. Wir nutzen zwar die Vorteile der Automatisierung, kombinieren diese aber mit menschlicher Kontrollinstanz und können so den bestmöglichen Preis errechnen.«

Wer die Online-Fertigung ausprpobieren möchte, kann mit Vorlauf viel Geld sparen. Benjamin Schwab sagt: »Die gewünschte Lieferzeit beeinflusst den Preis. Je mehr Zeit der Kunde zur Fertigung gibt, desto günstiger kann die Leistung angeboten werden.« Zudem sagt Facturee, dass das Online-Produktionsnetzwerk durch die intensive Zusammenarbeit mit den Fertigern und eine entsprechend hohe Abnahmne über alle Aufträge anderen Preis- und Lieferbedingungen anbieten kann, als wenn ein Kunde selbst zum ersten Mal bei einem Lohnfertiger anfragen würde. 


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