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News-Ticker KW 40

Industrie 4.0 | Digitale Fertigung | IIoT

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© gopixa/123rf

Neuer Direktor für Open Industrie 4.0 Allianz +++ Schneller Umrüsten in der Elektronikfertigung +++ Low Code gegen Software-Stau

Open Industry 4.0 Alliance:
Ekrem Yigitdoel ist neuer Managing Director

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© Open Industry 4.0. Allianz

Die Position des Managing Director wurde von der Open Industry 4.0 Alliance neu geschaffen, um die Struktur der Organisation für den nächsten Wachstumsschub zu rüsten. Mit derzeit 80 Mitgliedern war der erste Zulauf nach Gründung sehr hoch, unter der Leitung von Yigitdoel soll die Mitgliederbasis und das Community-Management weiter ausgebaut werden. Als Geschäftsführer berichtet Ekrem Yigitdoel an den Vorstand.

»Ich bin sehr froh und stolz, dass ich das Vertrauen der Open Industry 4.0 Alliance erhalten habe«, sagt Ekrem Yigitdoel. »Wir sind vor zwei Jahren sehr gut gestartet. Der Grundstein ist gelegt, um jetzt Implementierungsprojekte für die Open Industry 4.0 Alliance konformen Lösungen voranzutreiben«.

Yigitdoal kommt von Voith, seine Position im OI-Allianz-Vorstand übernimmt Dr. Benedikt Hofman, CTO  für Automation, Digitalisierung, KI & Antriebstechnik bei Voith. Zudem wird die Allianz durch Sebastian Hilscher als Teil des Vorstandes verstärkt, der die Nachfolge von Hans-Jürgen Hilscher antritt. »Die Open Industry 4.0 Alliance ist ein wichtiger Baustein der industriellen Digitalisierung. Ich freue mich darauf, den grundlegenden Wandel hin zu einer Produktion in einem digitalen Umfeld voranzutreiben«,so Hilscher.

Schnelle Umrüstung in der Elektronikfertigung:
Smart Setup Station automatisiert Bestückprozesse

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© Fuji Europe Corporation

Die individuelle Massenproduktion erfordert die schnelle Anpassung von Fertigungsstrassen an neue Produkte, Produktvarianten sowie unterschiedliche Losgrößen. Die neuen Smart Setup Station von Fuji Europe soll das Umrüsten in der Elektronikfertigung jetzt deutlich flexibler machen.  Ziel ist eine SMD-Bestückung mit automatisierten Feeder-Rüstarbeiten.

Um die Produktionseffizienz auch bei häufigen Umrüstungen hoch zu halten sollen aufwändige, manuelle Offline-Umrüstarbeiten zu vermeiden, rüstet die Smart Setup Station automatisch nur die Feeder ab, die für das nächste Produktionslos nicht mehr benötigt werden. Außerdem zeigt sie die genaue Rüstposition des Feeders sowie die richtige Maschine und das entsprechende Modul für die gerüstete Feederpalette an. Durch weniger manuelle Arbeit und weniger Überprüfung wird die Umrüstzeit deutlich reduziert, was zu flüssigeren Prozessen und Kosteneinsparungen führt.

Mendix-Studie 2021:
Low Code wächst durch Pandemie

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© Unsplash

Low-Code ist heute Mainstream, ist in vielen Branchen bereits eingeführt und beschleunigt die Digitalisierung. Das ist die zentrale Erkenntnis der Studie »State of Low-Code 2021« der Siemens-Tochter Mendix unter mehr als 2.000 IT-Experten. 69 Prozent der befragten deutschen IT- Führungskräfte und Entwickler nutzen Low-Code bereits in ihrer Organisation, mehr als die Hälfte auch für komplexe, unternehmenskritische Bereiche.

Ein Grund für den starken Anstieg der stark vereinfachten Software-Entwicklungsmethode ist die hohe Digitalisierungs-Nachfrage: Der Bedarf an individueller Unternehmenssoftware wächst durch das in der Corona-Pandemie enorm gestiegenes Digitalisierungstempo viel schneller als die weltweit verfügbaren Programmier-Kapazitäten. Low-Code wird als Chance gegen den Software-Stau erkannt.


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