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Nach Übernahme durch ams

Osram-Chef Berlien muss gehen

Olaf Berlien, CEO von Osram, freut sich über das zweite Quartal, das Dank der frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen  gegen die Folgen der Coronakrise realtiv gut ausgefallen sei: »Ich bin hochmotiviert und mit großer Freude dabei«, erklärt er im Hinblic
Olaf Berlien, Osram
© Osram

Die Übernahme durch ams kostet Osram-Chef Olaf Berlien den Job. Der Aufsichtsrat will mit ihm Verhandlungen »über eine einvernehmliche vorzeitige Beendigung seiner Tätigkeit per Ende Februar 2021« aufnehmen, wie Osram am Dienstag mitteilte.

Berliens Nachfolge soll Ingo Bank übernehmen. Der ehemalige Finanzvorstand von Osram bekleidet dieses Amt derzeit bei ams. Die Aufgaben bei Osram übernimmt er zusätzlich.

Zudem bekommt Osram auch einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Peter Bauer wird dieses Amt Mitte Dezember niederlegen. Als Nachfolger ist Thomas Stockmeier vorgesehen, der im Vorstand von ams sitzt.

Hintergrund der Änderungen ist der jüngst beschlossene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen ams und Osram, der in den nächsten Wochen wirksam werden soll. Er gibt ams weitgehende Befugnisse bei Osram.

Ende 2019 war ams nach langem Tauziehen mit einem Übernahmeangebot für Osram erfolgreich gewesen. Seit es im Sommer vollzogen wurde, halten die Österreicher die Mehrheit am Münchner Konzern.

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