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Obsoleszenz-Risiken erkennen und vermeiden

05. November 2019, 10:40 Uhr   |  Kathrin Veigel

Obsoleszenz-Risiken erkennen und vermeiden
© COG Deutschland

Am 12. November 2019 stellt die Component Obsolescence Group Deutschland auf der Messe München Lösungsansätze für das Obsoleszenz-Problem vor.

Die Component Obsolescence Group Deutschland informiert auf dem Innovation Forum der productronica in sechs Vorträgen darüber, wie sich Unternehmen wirkungsvoll gegen Obsoleszenz und deren Folgen schützen können.

Stehen für die Produktion oder die Instandhaltung wichtige Bauteile, Systeme oder Software-Tools auf dem Markt plötzlich nicht mehr zur Verfügung, kann das für betroffene Unternehmen gravierende finanzielle Auswirkungen haben. Experten der Component Obsolescence Group Deutschland (COGD) gehen davon aus, dass inzwischen bis zu 5o Prozent der gesamten Produktzykluskosten durch direkte oder indirekte Obsolescence-Folgen entstehen. Daher ist die Einführung eines konsequentes Obsoleszenz-Managements entlang der kompletten Supply Chain unumgänglich. Einige pro- und reaktive Lösungsansätze stellen Mitglieder der COGD am 12. November 2019 von 15.30 bis 17.30 Uhr auf der Messe Productronica in München vor.

Eröffnet wird die auf dem Innovation Forum (Halle B2, Stand 441) stattfindende Vortragsreihe von Dr. Wolfgang Heinbach, der Vorstandsvorsitzende der COGD, Präsident des International Institute of Obsolescence Management (IIOM) und Geschäftsführer von D+D+M Daten- und Dokumentations-Management ist. Er zeigt in seinem Beitrag, wie sich der Austausch von Wissen und Erfahrungen bei der COGD und dem IIOM positiv auf die eigenen Geschäftsprozesse auswirken können. Im Anschluss präsentiert Michael Knöferle, Leiter Vertrieb & Marketing BMK Group, zwei ressourcenschonende Second-Life-Beispiele. Ebenfalls anhand verschiedener Bespiele erörtert dann Dr. Jörg Berkemeyer, Business Development bei IHS Market, die vielfältigen Möglichkeiten eines komplexen Tools wie BOM Intelligence in punkto Stücklisten-Analyse, Suche nach alternativen Bauteilen oder PCN-Management.

In einem weiteren Vortrag erläutert Dr. Heinbach  die Vorteile von prozessstandardisierten Software-Tools wie smartPCN. Holger Krumme, Technischer Direktor des Unternehmens HTV, stellt Interessenten anhand eines Vergleiches verschiedener Einlagerungsmethoden deren Vor- und Nachteile vor und zeigt Alternativen auf, die die Lagerfähigkeit auf bis zu 50 Jahre erhöhen können. Abgerundet wir die Vortragsreihe von Anke Bartel, Regional Product Manager EMEA bei Velocity Electronics. Sie informiert darüber, wo derzeit die Lieferzeiten steigen oder fallen und welche Trends sich auf dem Markt für elektronische Bauelemente abzeichnen.

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