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Fraunhofer ISE, Fraunhofer EMI und VDE

Neues Kompetenzzentrum für Batterien und Speichersysteme

22. März 2018, 11:37 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Neues Kompetenzzentrum für  Batterien und Speichersysteme
© VRX | Shutterstock

Eine marktnahe Forschung und Entwicklung sowie Prüfung und Zertifizierung von Batterien und Energiespeichersystemen unterstützen den Ausbau der Elektromobilität. Hierfür haben Fraunhofer ISE, Fraunhofer EMI und VDE ein neues Kompetenzzentrum gegründet.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, und der VDE gründen ein neues Kompetenzzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme in Freiburg. Mehr als 30 Millionen Euro sollen in das Kompetenzzentrum investiert werden.

Marktnahe Forschung und Entwicklung sowie Prüfung und Zertifizierung von Batterien und Energiespeichersystemen unterstützen die globale Energiewende und den Ausbau der Elektromobilität. Mit der Gründung des Kompetenzzentrums reagieren das Fraunhofer ISE, das Fraunhofer EMI und der VDE auf die stark wachsende Nachfrage nach sicheren und kommerziell verwertbaren Batterien und Energiespeichersystemen als Schlüsseltechnologien für Elektromobilität. Das Portfolio umfasst die angewandte, marktnahe Forschung und Entwicklung von Batteriezellen und -systemen, die Entwicklung neuer Prüfstandards, die Durchführung von Sicherheits- und Performance-Tests sowie Zertifizierungen von Komponenten und kompletten Batteriesystemen wie auch Energiespeicherwerken im Feld, insbesondere im Bereich der »Bankability« und »Insurability« von Speicherprojekten. Der Fokus liegt dabei neben der Elektromobilität auch auf stationären Speichersystemen und portablen Anwendungen.

Die Ansiedlung des Kompetenzzentrums am Standort Freiburg ergänzt nahtlos die Aktivitäten der Landesregierung Baden-Württemberg in den Bereichen Batterietechnologie und Elektromobilität. Insbesondere unterstützt das Freiburger Zentrum die Industrie bei der Qualitätssicherung und beim Aufbau von neuen Produktionskapazitäten. Dies ist speziell für die Automobilindustrie bei ihrem Ausbau der Elektromobilität von großer Bedeutung. Schneller vom Lab zur Fab: durch die entwicklungsbegleitenden Tests und Zertifizierungen des Zentrums können die Unternehmen ihre Produktentwicklungszyklen verkürzen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf einem dynamischen globalen Markt sichern. Mehr als 30 Millionen Euro sollen in den nächsten drei Jahren in das Kompetenzzentrum investiert werden. Der Start des Betriebs ist für das erste Quartal 2019 geplant.

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