Schwerpunkte

Alternative Antriebe

Faurecia tritt Wasserstoffbündnis Bayern bei

15. Dezember 2020, 10:30 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Faurecia tritt Wasserstoffbündnis Bayern bei
© Wasserstoff Bündnis Bayern

Faurecia engagiert sich im Wasserstoffbündnis Bayern, um Antriebstechnologien auf Wasserstoffbasis weiterzuentwickeln und voranzutreiben.

Faurecia ist dem Wasserstoffbündnis Bayern beigetreten. Dieses Bündnis umfasst zentrale Akteure aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die gemeinsam mit dem Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) an der Zukunft der Wasserstoffwirtschaft arbeiten.

Das Wasserstoffbündnis strebt an, Bayern zum führenden Technologiestandort für Wasserstoff zu machen. Der im gemeinsamen Positionspapier beschriebene Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf der industriellen Fertigung von Wasserstoff-Schlüsselkomponenten sowie im Bereich Wasserstoffspeicherung und -logistik. Der Augsburger Standort von Faurecia ist die Europa-Zentrale des Geschäftsbereichs Clean Mobility und damit neben dem Wasserstoff-Kompetenzzentrum in Bavans, Frankreich, einer von zwei europäischen Wasserstoff-Hubs des Unternehmens.

Das Wasserstoffbündnis umfasst derzeit 133 Mitglieder, darunter 104 Unternehmen, 21 Verbände oder Interessensgemeinschaften und acht Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen.

Faurecia verfügt über ein Wasserstoff-Kompetenzspektrum für Nutzfahrzeuge sowie im Schwerlastsektor. Das Unternehmen investierte in den letzten drei Jahren über 160 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung, Produktion, strategische Partnerschaften und Akquisitionen. Dabei fokussiert sich der Zulieferer aktuell auf die beiden Schlüsselelemente, die etwa 70 Prozent der Brennstoffzellen-Wertschöpfungskette ausmachen: Wasserstoffspeichersysteme, die Faurecia selbst entwickelt, sowie Brennstoffzellen-Stacks, die von Symbio, einem mit Michelin gegründeten Gemeinschaftsunternehmen, hergestellt werden.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Serientaugliche eFuels in zehn Jahren möglich
Neuartige Beschichtung für Bipolarplatten in Brennstoffzellen
Entwicklung und Industrialisierung von Brennstoffzellenstacks
Hyundai und Ineos arbeiten gemeinsam an Wasserstoff-Technologie
Stationäre Brennstoffzelle soll 2024 in Serie gehen
Gründung der Fuel Cell Business Group in Brüssel
Fraunhofer erforscht neue Fertigungstechniken für Bipolarplatten

Verwandte Artikel

Faurecia Deutschland