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Fraunhofer IPA und HLRS kooperieren

Neuronale Netze für sicherheitskritische Anwendungen verifizieren

Das Fraunhofer IPA kann ab sofort die Rechenleistung des Supercomputers »Hawk« des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart für seine Projektarbeit nutzen.
Das Fraunhofer IPA kann ab sofort die Rechenleistung des Supercomputers »Hawk« des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart für seine Projektarbeit nutzen.
© HLRS

Ob für Simulationen oder datenintensive Berechnungen als Grundlage maschineller Lernverfahren: Das Fraunhofer IPA arbeitet ab sofort mit dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart zusammen. Das Forschungsinstitut kann dadurch auf enorme Rechenleistungen zugreifen und neue Anwendungen realisieren.

Anfang dieses Jahres machte der neu in Betrieb genommene Supercomputer »Hawk« reichlich Schlagzeilen. Mit ihm bietet das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) aktuell einen der leistungsstärksten Rechner in Deutschland. Von seinen bis zu 26 Petaflops profitiert nun dank der Kooperation das Fraunhofer IPA für seine Projekte.

»Diese Partnerschaft ist für das Fraunhofer IPA von herausragender Bedeutung«, erklärt Professor Marco Huber, Leiter des Zentrums für Cyber Cognitive Intelligence sowie der Abteilung Bild- und Signalverarbeitung am Fraunhofer IPA. »In immer mehr Industrie- und Forschungsprojekten ist die Datenverarbeitung ein Erfolgsfaktor. Ich denke beispielsweise an Lernverfahren, die auf großen Datenmengen basieren, oder an die Verifikation neuronaler Netze für sicherheitskritische Anwendungen wie das autonome Fahren«, ergänzt Huber. Dass das Institut jetzt projektbezogen auf die entsprechenden Höchstleistungsrechner zugreifen kann, sieht er als großen Mehrwert.

Auch das HLRS begrüßt diese Partnerschaft ausdrücklich, denn es bietet seine Services, Hard- und Software sowohl der Wissenschaft als auch der Industrie und hier insbesondere dem Mittelstand an. Das Fraunhofer IPA mit seiner angewandten Forschung kann die Brücke zwischen beiden schlagen.

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