Hella baut F&E-Netzwerk aus

Zwei neue Entwicklungsstandorte in Rumänien

11. Oktober 2022, 10:48 Uhr | Irina Hübner
Die beiden neuen F&E-Standorte von Hella in Rumänien.
Schwerpunkt von Oradea ist die Entwicklung neuer Produktlösungen für Elektrofahrzeuge. Iași ist mit Softwareentwicklung und Testing für 77-GHz-Radarsensoren betraut.
© Hella

Mit zwei neuen Entwicklungsstandorten in den rumänischen Großstädten Iași und Oradea baut Hella sein europäisches F&E-Netzwerk im Elektronikbereich weiter aus. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Produktlösungen für Elektromobilität und automatisiertes Fahren.

An den beiden Standorten soll die Entwicklung zukunftsweisender Produkttechnologien entlang zentraler Markttrends wie automatisiertes Fahren und Elektromobilität vorangetrieben werden. Dies soll innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre insgesamt bis zu 300 neue Arbeitsplätze and den Standorten Iași und Oradea schaffen.

Schwerpunkt des neuen Technical Centers in Oradea ist vor allem die Entwicklung neuer Produktlösungen für Elektrofahrzeuge, darunter Batteriemanagementsysteme und Spannungswandler. Der Standort Iași ist zunächst unter anderem mit Softwareentwicklung und Testing für 77-GHz-Radarsensoren betraut, eine zentrale Schlüsseltechnologie für das assistierte und automatisierte Fahren. Die beiden Standorte haben im Herbst dieses Jahres mit einer Kernmannschaft von jeweils rund zehn Ingenieuren ihre Tätigkeit bereits aufgenommen.

»Der Bedarf an Elektroniklösungen nimmt angesichts des weiter voranschreitenden Branchenwandels kontinuierlich zu. Mit unseren zwei neuen Entwicklungsstandorten stärken wir unsere Aufstellung zusätzlich, um die hohe Nachfrage nach unseren Produkten zu bedienen«, sagt Björn Twiehaus, Geschäftsführer Elektronik bei Hella. »In Rumänien sind wir bereits seit vielen Jahren mit wesentlichen leistungsstarken Elektronikstandorten vertreten. So werden dort beispielsweise schon heute anspruchsvollste Steuergeräte entwickelt. Insofern war es für uns naheliegend, auf diesem Netzwerk aufzubauen und unsere Präsenz in dem Land weiter zu stärken.«

»Wir haben uns für den Ausbau unseres Netzwerks an den Standorten Oradea und Iași entschieden, weil sie ausgezeichnete Voraussetzungen bieten. Als Universitätsstädte und wichtige Wirtschaftszentren im Norden des Landes verfügen sie über ein großes Potenzial hochqualifizierter Fachkräfte, was für uns als technologiestarker Automobilzulieferer besonders wichtig ist«, erklärt Gelu Murariu, General Manager von Hella Romania. »Zugleich ist es uns wichtig, unseren Beschäftigten sowohl privat als auch beruflich an beiden Standorten ein attraktives und inspirierendes Umfeld zu bieten.«

In Rumänien ist Hella bereits seit über 17 Jahren präsent. Aktuell beschäftigt das Unternehmen dort rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben einem regionalen Verwaltungszentrum unterhält Hella in Rumänien auch drei Werke sowie drei weitere Entwicklungsstandorte.

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