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IAA Mobility

Adasky präsentiert Wärmebild-Technologie

Die Wärmebildkamera Viper von Adasky.
Die Wärmebildkamera Viper von Adasky.
© Adasky

Für seine Wärmebildkamera namens Viper hat Adasky einen Vertrag mit einem führenden US-Automobilhersteller für dessen Produktionsmodell 2023 bekommen. Nun kommt das Unternehmen mit einem Demo-Fahrzeug auf die IAA.

Adasky stellt mit der Viper eine intelligente Langwellen-Infrarotkamera (LWIR) namens Viper her, die sich in Fahrerassistenzsystemen, autonomen Fahrzeugen und Smart-City-Anwendungen einsetzen lässt.

Nun wurde Adasky von einem führenden US-Automobilhersteller mit der Serienfertigung seiner Langwellen-Infrarotkamera beauftragt worden, um die Innovation bis 2023 in eine Fahrzeugbaureihe einzubringen und so die Straßen sicherer zu machen.
 
Der US-Autohersteller wird die Viper-Kamera und ihre Wahrnehmungssoftware in der ersten Phase eines mehrjährigen Entwicklungsprogramms in das Modell 2023 integrieren. Um diesen Auftrag zu erfüllen und der wachsenden Nachfrage nach fortschrittlichen Wärmebildtechnologien nachzukommen, eröffnet Adasky seine erste Massenproduktionsanlage in Israel und baut eine Präsenz in Nordamerika auf.
 
»Wir sind stolz darauf, einen Auftrag von einem führenden amerikanischen OEM erhalten zu haben, der die Leistungsfähigkeit und Rentabilität unserer Wärmebildtechnologie bestätigt«, sagte Yakov Shaharabani, CEO von Adasky. »Unsere Wärmebildkameras und die firmeneigene KI-Erkennungssoftware bieten eine Lösung, die helfen wird, Leben zu retten – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Fahrzeuge.«

Adasky ist auch mit deutschen Autoherstellern und Tier1-Zulieferern in engem Kontakt. Deshalb wird das Unternehmen mit einem Demo-Fahrzeug die Leistungsfähigkeit seiner Wärmebildkameras auf der IAA Mobility in München präsentieren.
 
Der Adasky-Sensor schließt eine Sicherheitslücke, die die AAA (American Automobile Association) im Jahr 2019 mit einer Studie über den Einsatz von automatischen Bremssystemen mit Fußgängererkennung offenlegte. Sie ergab, dass aktuelle automatische Bremssysteme mit Fußgängererkennung bei Nacht unwirksam sind. Im Gegensatz zu anderen Sensoren, die durch sogenannte Grenzfälle wie starken Regen, blendendes Sonnenlicht und dichten Nebel eingeschränkt sind, funktioniert die Adasky-Technologie unter allen Sichtbedingungen.

Die Viper-Wärmebildkamera hat einen Erfassungsbereich von über 200 m und kann Lebewesen – Menschen und Tiere – nach Aussagen von Adasky besser als jede andere Sensortechnologie identifizieren, insbesondere bei schlechtem Wetter, grellem Licht und völliger Dunkelheit. Die Viper verfügt außerdem über eine fortschrittliche Entfernungsschätzungssoftware, die die automatische Notbremsung (AEB) und die Auffahrwarnung (FCW) verbessert, sowie über überlegene KI-Algorithmen für Genauigkeit und Bildqualität, um die Gesamtleistung zu steigern.

In USA wurde das Start-Up Adasky für seine Viper Kameratechnik bereits mehrfach ausgezeichnet.
 
 

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