Minimax setzt auf Flying Prober von Spea

Baugruppen(re)design und Teststrategie im Einklang

20. Oktober 2022, 16:00 Uhr | Nicole Wörner
Minimax setzt auf die Flying Prober von Spea
Minimax setzt auf die Flying Prober von Spea
© Spea

Mit dem Wechsel von traditionellen Nadelbetttestern zu Flying Probern von Spea hat der Brandschutzexperte Minimax seine Teststrategie grundlegend geändert – und damit ein Beispiel gegeben, wie man erfolgreich Design und Teststrategie bei Neu- bzw. Weiterentwicklung von Baugruppen in Einklang bringt.

Minimax aus dem Schleswig-Holsteinischen Bad Oldesloe hat eindrucksvoll bewiesen, dass Produktneu- bzw. -weiterentwicklungen nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance darstellen: Bei der Entwicklung seiner neuen Generation von Brandmelder- und Löschsteuerzentralen Clunid FMZ6000 hat das Unternehmen nicht „nur“ innovative Weiterentwicklung betrieben, sondern das Design der Boards grundlegend überarbeitet und ist mit der Teststrategie vom Nadelbetttester auf den Flying Probe gewechselt. Gleichzeitig wurden Prozesse optimiert und in die standardmäßig sehr hohe Prüftiefe neue Funktionen integriert.

Seit 120 Jahren zählt Minimax zu den weltweit führenden Marken im Brandschutz. Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 9500 Mitarbeiter weltweit und bietet maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche des Brandschutzes. Von Einzelprodukten über die Planung kompletter Anlagen bis hin zu einem umfassenden Serviceangebot. Der Standort Bad Oldesloe, heutiger Firmen-Hauptsitz, ist eines der Forschungs- und Entwicklungszentren mit eigenem Forschungszentrum für Brandversuche. Hier werden im Bereich Elektronik Industrie-Brandmelder, Brandmelder-Zentralen und Schaltschränke gefertigt.

Alle verwendeten Baugruppen sind Eigenentwicklungen von Minimax. Auch das Testen, die Programmierung und die Konfiguration liegen vollständig in der Kompetenz von Minimax.

Vor der Anschaffung von SPEA-Flying-Probe-Testern wurden Baugruppen auf Nadelbettsystemen geprüft. Zusätzlich kamen Flash-Programmer, Boundary Scan und Bus-Kommunikation sowie umfangreiche Funktionstests zum Einsatz. Schon in der frühen Entwicklungsphase der neuen Zentralengeneration wurde beschlossen, auch die Teststrategie umzustellen und auf ein neues Testsystem zu wechseln.

Zusammenarbeit Design- und Testabteilung mit Systemhersteller

Mit der Entwicklung des Baugruppen-Designs wurden gleichzeitig auch die Anforderungen an das Testsystem formuliert. Dann wurden der Markt sondiert, Testszenarien entwickelt, diese mit verschiedenen Testern durchgespielt und eine Bewertungsmatrix erstellt. Mit SPEA fand Minimax einen Partner, der in der Lage war, die Anforderungen zu erfüllen und den Tester in Zusammenarbeit mit Minimax entsprechend zu konfigurieren. Dabei wurde auf eine enge Abstimmung auch mit der Designabteilung Wert gelegt, damit am Ende alles optimal zusammenpasst.

Die Vorgabe: Einer für alle

Mit der neuen Zentralengeneration kamen zum Vertriebsstart mehr als ein Dutzend neue Baugruppen zum Einsatz. Vorgabe war, dass alle Boards den gleichen Aufbau aufweisen. Gleiche Form, gleiche Schnittstellen, gleiche Prozessoren und Bus-Kommunikation. Um auch die Prototypen schnell und vollständig testen zu können, entschied sich Minimax für das Flying-Probe-System SPEA 4060s2.

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  1. Baugruppen(re)design und Teststrategie im Einklang
  2. Harte Anforderungen an das Testsystem
  3. Typischer Testablauf auf dem SPEA 4060 bei Minimax

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