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Marktaussichten 2021

Die Steckverbinder-Branche zeigt sich optimistisch

25. März 2021, 08:00 Uhr   |  Corinna Puhlmann-Hespen

Die Steckverbinder-Branche zeigt sich optimistisch
© Bild: Alexander Limbach/stock.adobe.com

Die Steckverbinder-Hersteller berichten von einem guten ersten Quartal 2021.

Nach einem turbulenten Jahr 2020 blicken die Hersteller von Steckverbindern durchaus positiv auf das aktuelle Geschäftsjahr, wie die jüngste Markt&Technik-Umfrage zeigt.

Wer glaubt, dass die Steckverbinder-Branche eher konservativ geprägt oder wenig flexibel ist, liegt falsch! Wieder einmal haben die Hersteller und Lieferanten von Verbinungstechnik gezeigt, wie schnell sie sich an wechselnde Marktanforderungen anpassen können. Zwar gibt und gab es Schwierigkeiten in Zusammenhang mit der Pandemie, man hat diese aber weitestgehend gelöst, ohne Kundenbeziehungen zu belasten.

Jochen Metz
© Metz Connect

Jochen Metz: »Unser Absatzniveau liegt heute über dem Niveau vor der Pandemie.«

»Zusammenfassend lässt sich für unser Unternehmen festhalten, dass wir sehr optimistisch in die Zukunft blicken. Wir befinden uns heute auf einem Absatzniveau, das über dem Niveau vor der Pandemie liegt«, erklärt Jochen Metz, Geschäftsführender Gesellschafter von Metz Connect.

Das Unternehmen profitiert aktuell von seinem breiten Sortiment und seiner Branchenausrichtung. »Vor allem die Bereiche Gebäudeautomation und Datennetzwerktechnik sind Wachstumsmärkte. Digitalisierungsprojekte haben dieses Wachstum weiter befeuert und neue Märkte für uns eröffnet«, erläutert der Geschäftsführer.

Ähnlich gut gestimmt ist man bei Würth Elektronik eiSos. »Der Start in das neue Jahr bzw. das erste Quartal ist sehr vielversprechend verlaufen«, berichtet auch Vertriebsleiter Norbert Schmid. »Bei den Gesprächen mit unseren Kunden spüren wir deutlich die oft zitierte Aufbruchsstimmung. Wir setzen daher – wie gewohnt – auf eine sehr hohe Verfügbarkeit unserer Produkte, um den Anstieg der Bedarfe unserer Kunden ab Lager zeitnah bedienen zu können.«

Norbert Schmid
© Würth Elektronik eiSos

Nobert Schmid: »Wir spüren die oft zitierte Aufbruchsstimmung.«

Positiv ist auch, dass bei Würth Elektronik eiSos die Anfragen zur Design-In-Unterstützung für Neuentwicklungen wieder erheblich zunehmen. 

Der größte und wichtigste Markt für Würth Elektronik eiSos ist und bleibt der Industriebereich. Daneben gibt es viele starke Wachstumstreiber: »Sehr gut entwickeln sich z. B. aktuell Bedarfe für autarke Energiespeicherlösungen sowie im Sektor eMobility das stationäre Lademanagement«, geht Nobert Schmid ins Detail.

Daneben spielt für Würth Elektronik eiSos vor allem die patentierte SKEDD-Technologie eine wichtige Rolle. Beim „REDFIT IDC Skedd“ kommt eine neuartige, lösbare Einpresstechnik zum Tragen. Gegenüber Wire-to-Board-Verbindungen ergeben sich mehrere Vorteile, z.B. weil kein Gegenstecker mehr gebraucht wird und sich somit eine Komponente einsparen lässt. Diese Lösung ist sowohl als permanente Verbindung als auch als lösbare Variante, z. B. beim Debugging, einsetzbar.

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