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Seat, Staat Spanien und Iberdrola

Neues Batteriezellenwerk für Europa

09. März 2021, 17:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Neues Batteriezellenwerk für Europa
© Seat

Teresa Cunillera, Reyes Maroto, Dr. Herbert Diess, König Felipe VI., Pedro Sánchez, Wayne Griffiths, Mark Porsche and Stefan Piëch (v.l.) zum 70-jährigen Jubiläum von Seat. Zukünftig werden Kooperationen zwischen Volkswagen, Seat und der spanischen Regierung stattfinden, um Elektromobilität zu fördern.

Der Seat-Standort Martorell soll zum Werk für Elektromobilität werden. Um eine nachhaltige Transformation in der Automobilindustrie zugestalten und zur wirtschaftlichen Entwicklung Spaniens beizutragen, sind umfassende Kooperationen zwischen Volkswagen, Seat und der spanischen Regierung geplant.

Um ein Ökosystem für Elektromobilität zu entwickeln, wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das von Volkswagen und seiner Tochter Seat geleitet wird. Dieses soll als Zugpferd für große und mittlere Unternehmen agieren und im Rahmen dessen will man mit Schlüsselorganisationen unterschiedlicher Bereiche zusammenarbeiten, zum Beispiel Iberdrola im Energiesektor, Telefónica im Kommunikationsbereich und der CaixaBank im Finanzsektor. Auch das Technologiezentrum Asti und große Zulieferer aus dem Automobilsektor, wie Gestamp oder Antolín, sind an Bord. Zudem soll diese Gemeinschaftsinitiative insbesondere für junge Menschen Arbeitsplätze schaffen.

Spanien will aktiv zum Erreichen der Ziele des europäischen Grünen Deals bis zum Jahre 2030 beitragen. Darum ist es entscheidend, dass das Land die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen anregt und eine öffentliche Ladeinfrastruktur entwickelt. Die gemeinsame Zukunftsvision umfasst folglich die lokale Herstellung von kleinen Elektrofahrzeugen im Werk Martorell sowie die lokale Produktion von Batteriezellen und -modulen. So soll Spanien zu einem führenden Future e-Mobility Hub in Europa werden.

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