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Zehnjahresplan von BMW

Mehr als sieben Millionen PHEV- oder E-Fahrzeuge bis 2030

14. August 2020, 10:30 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Mehr als sieben Millionen PHEV- oder E-Fahrzeuge bis 2030
© BMW

BMW will mehr als sieben Millionen Fahrzeuge mit vollelektrischem oder Plug-in-Hybrid-Antrieb bis 2030 auf den Straßen haben.

BMW hat seinen Zehnjahresplan vorgestellt: Im Mittelpunkt steht dabei der Ausbau der Elektromobilität. Bis 2030 will der Hersteller weltweit mehr als sieben Millionen Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb auf den Straßen zu haben, zwei Drittel davon vollelektrisch.

Bereits heute entfallen laut dem IHS Markit New Registrations Juli 2020 Report etwa 13,3 Prozent aller europaweiten Neuzulassungen der Marken BMW und Mini auf Modelle mit rein elektrischem oder Plug-in-Hybrid-Antrieb. Das entspricht dem 1,5-fachen des durchschnittlichen Anteils aller Marken, der bei 8,0 Prozent liegt. Das Unternehmen geht davon aus, dass es bis zum Jahr 2021 bereits ein Viertel, bis 2025 ein Drittel und bis 2030 die Hälfte sein werden.

Bis 2019 wurden weltweit mehr als 500.000 elektrifizierte Fahrzeuge abgesetzt, zum Ende des Jahres 2021 werden es voraussichtlich mehr als eine Million sein. In der ersten Hälfte des Jahres 2020 wurden trotz pandemiebedingter Einschränkungenmehr elektrifizierte Fahrzeuge verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Nachhaltigkeitsziele der Münchner sehen vor, bis 2030 weltweit mehr als sieben Millionen Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb auf den Straßen zu haben, zwei Drittel davon vollelektrisch. Zu den neuen Modellen gehören beispielsweise der i X3, elektrische Varianten des BMW 5er, 7er und des X1 sowie ab 2021 der i4 und iNext.

Durch den Ausbau der Elektromobilität werden die durch alle Marken hinweg verursachten CO2-Emissionen je gefahrenem Kilometer bis 2030 um rund 40 Prozent reduziert. Darüber wird für die Produktion aller Komponenten der in den elektrifizierten Modellen zum Einsatz kommenden BMW eDrive Technologie (fünfte Generation) ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen verwendet. Auf diese Weise wird in den kommenden zehn Jahren der Ausstoß von rund 10 Millionen Tonnen CO2 vermieden.

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