Schwerpunkte

BMW Group

Absatzplus im dritten Quartal

07. Oktober 2020, 09:07 Uhr   |  Newsdesk st

Absatzplus im dritten Quartal
© Monster Ztudio/stock.adobe.com

Die BMW Group hat im dritten Quartal 675.680 Einheiten verkauft, was einem Plus von 8,6 Prozent entspricht. Regional fallen die Zuwächse über die ersten neun Monate allerdings sehr unterschiedlich aus.

Die BMW Group hat mit 675.680 Fahrzeugen im dritten Quartal gegenüber Vorjahr ein solides Absatzwachstum von 8,6 Prozent erzielt. Auf die ersten neun Monate gerechnet gingen die Absatzzahlen Corona-bedingt allerdings weltweit um 12,5 Prozent auf 1.638.316 Fahrzeuge der Premium-Marken BMW, MINI und Rolls-Royce zurück.

»

Trotz der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie ist es uns gelungen, unseren Absatz im dritten Quartal dank unserer starken Modellpalette gegenüber Vorjahr zu steigern«, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands von BMW, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. »Ausgesprochen zufrieden sind wir dabei mit einem Absatzzuwachs von knapp 50 Prozent bei den elektrifizierten Fahrzeugen. Damit ist Elektromobilität ein substantieller Wachstumstreiber. Seit Jahresbeginn konnten wir rund 10.000 vollelektrische MINI ausliefern. Das zeigt, wie begehrt dieses Fahrzeug bei unseren Kunden ist«, so Nota weiter.

Im dritten Quartal wurden 9,8 Prozent mehr BMW Fahrzeuge (585.336 Einheiten) verkauft als im Vorjahreszeitraum. Mit neuen Modellen wie dem BMW 2er Gran Coupé, der überarbeiteten BMW 5er Reihe oder dem BMW X3, der seit Kurzem in insgesamt vier verschiedenen Antriebsvarianten verfügbar ist, hat das Unternehmen wichtige Produktimpulse gesetzt. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres Corona-bedingt 11,3 Prozent weniger BMW Automobile ausgeliefert.

Die Marke MINI konnte per September insgesamt 208.144 (-20,0 Prozent) Fahrzeuge in Kundenhand geben. Im dritten Quartal verzeichnete MINI ein erfreuliches Absatzplus von 1,9 Prozent.

Rolls-Royce Motor Cars hat in den ersten drei Quartalen des Jahres insgesamt 2.651 (

28,5 Prozent) Fahrzeuge ausgeliefert. Die weltweite Nachfrage ist bei allen Modellen nach wie vor stark: Im dritten Quartal stieg der Absatz um 54 Prozent gegen

ü

ber dem vorherigen Quartal (Q2 2020). Ein steigender Auftragseingang deutet auf ein robustes viertes Quartal und ein starkes Jahresende hin. Der neue Ghost wurde im September vorgestellt, die ersten Auslieferungen sind Ende des vierten Quartals geplant.

Von Januar bis September wurden zudem 129.599 Motorräder verkauft (-5,4 Prozent), davon 52.892 Einheiten im dritten Quartal, was einer Absatzsteigerung von +20,9 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht.

Elektromobilität als Wachstumstreiber

In den ersten neun Monaten des Jahres hat die BMW Group weltweit insgesamt 116.381 (+20,0 Prozent) elektrifizierte Fahrzeuge der Marken BMW und MINI ausgeliefert. Mit 54.719 Einheiten hat das Unternehmen bei elektrifizierten Fahrzeugen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Absatzplus von 46,6 Prozent erzielt.

Noch in 2020 startet die Auslieferung des vollelektrischen BMW iX3. Im nächsten Jahr wird die BMW Group die Elektrifizierung ihrer Modellpalette mit dem vollelektrischen BMW i4 und dem BMW iNEXT konsequent fortsetzen. Bis 2030 plant das Unternehmen, mehr als 7 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge auf der Straße zu haben; zwei Drittel davon vollelektrisch. In 2023 wird der Konzern bereits 25 elektrifizierte Modelle anbieten, darunter auch eine vollelektrische Variante der nächsten BMW 7er Generation sowie des BMW X1 und des BMW 5ers. Die Kunden werden dabei zwischen dem reinen Elektrofahrzeug, dem Plug-in-Hybrid, einem effizienten Diesel und dem Benziner mit 48-Volt-Technologie wählen können.

Auch die Modelle der Marke MINI tragen zum Verkaufserfolg im Bereich Elektromobilität bei. Insbesondere der vollelektrische MINI Cooper SE ist im Jahresverlauf mit bislang rund 10.000 verkauften Einheiten bei den Kunden sehr beliebt.

Deutschland

Auf ihrem Heimatmarkt hat die BMW Group im dritten Quartal einen Absatzzuwachs von 12,1 Prozent erzielt (85.579 Fahrzeuge). Corona-bedingt wurden seit Jahresbeginn mit 201.865 Einheiten insgesamt 16 Prozent weniger Automobile verkauft. Sehr positiv entwickelte sich seit Jahresbeginn der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge und erreichte mit einem Zuwachs von rund 44 Prozent einen Anteil am Gesamtabsatz von rund 12 Prozent.

Europa

In der Region Europa wurden seit Jahresbeginn 648.107 (-19,7 Prozent) Automobile der Marken BMW und MINI ausgeliefert. Der Absatz im dritten Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent (275.618 Einheiten). In diesem Zeitraum besonders erfreulich ist der Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen (+85,1 Prozent). Insgesamt stellt sich die Situation in Europa bedingt durch die Corona-Pandemie regional weiterhin unterschiedlich dar.

Amerika

Mit 99.052 verkauften Fahrzeugen im dritten Quartal (-17,0 Prozent) bzw. 251.154 Einheiten per September (-25,7 Prozent) zeigt sich die Absatzsituation in der Region Amerika derzeit am stärksten von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Die Nachfrage der Kunden nach BMW Fahrzeugen in den USA hat sich dabei im vergangenen Quartal schneller erholt als erwartet. Der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge in der Region Amerika ist im vergangenen Quartal um mehr als ein Viertel (+28,2 Prozent) gestiegen.

China

In China lag der Absatz in den ersten neun Monaten des Jahres bei 559.681 Fahrzeugen der Marken BMW und MINI und damit plus 6,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Nach einem erfreulichen zweiten Quartal setzte sich die Erholung in China im dritten Quartal mit einem deutlichen Absatzplus auf 230.612 Einheiten (+31,1 Prozent) fort. Per September stieg der Verkauf von elektrifizierten Fahrzeugen in China um 7,4 Prozent (20.713 Einheiten).

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr als sieben Millionen PHEV- oder E-Fahrzeuge bis 2030
Spezieller Fokus auf SerDes-Verbindungen im Fahrzeug
Doppelt so viele Hochspannungsbatterien  aus China
BMW setzt im Pilotwerk Augmented Reality bei Prototypen ein
100 Mio. Euro für Batteriewerk
Deutsche Firmen zu langsam mit E-Autos in China
BMW nimmt FIZ Projekthaus Nord in Betrieb
Programmierung künstlicher Intelligenz für die Objekterkennung
Erster vollelektrischer BMW iX3 vom Band gelaufen

Verwandte Artikel

BMW AG