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HPC-Steckverbinder für E-Mobilität

Ladestecker für bis zu 2 MW von Chargepoint

14. Mai 2018, 13:38 Uhr   |  Andreas Pfeffer

Ladestecker für bis zu 2 MW von Chargepoint
© Chargepoint

Ansicht des Steckverbinder-Konzepts für die Hochleistungsladung von Chargepoint.

Chargepoint präsentiert ein Konzept eines Steckverbinders für die Hochleistungsladung von bis zu 2 MW – zunächst für Elektroflugzeuge und Semitrucks. Der Ladestecker soll zunächst als Katalysator für weiterführende Gespräche in der Branche dienen.

Chargepoint stellt als Partner von Uber Elevate ein erstes Konzept für eine Hochleistungsladung von bis zu 2 MW vor – zunächst für Elektroflugzeuge und Semi-Trucks.

Die Elektromobilität benötigt für die weitere Marktakzeptanz eine leistungsstarke und schnelle Lademöglichkeit. Ein einheitlicher Steckverbinder kann zusätzlich dazu beitragen, die Komplexität für Hersteller, Fahrer und Piloten zu reduzieren sowie die Kosten zu senken und größere Skaleneffekte zu erzielen.

Steckverbinder-Kontakte für Hochleistungsladung von Chargepoint
© Chargepoint

Ansicht der Steckverbinder-Kontakte für die Hochleistungsladung von Chargepoint.

Die Entwickler von Chargepoint konzentrierten sich bei der Entwicklung auf die Schlüsselelemente. Um die gewünschte Ladeleistung zu erreichen, werden bis zu vier Schnittstellen für die Batterie-Management-Systeme (BMS) und vier 500 A-Stromkreise eingesetzt – jeder Stromkreis verfügt dabei über einen Spannungsbereich von 200 bis 1000 V. Eine schnelle Datenübertragung ermöglicht zudem den Informationsaustausch mit dem Fahrzeug.

Da der Steckverbinder für schwere Fahrzeuganwendungen konzipiert wurde, ist er robust und widerstandsfähig und gleichzeitig leicht einzusetzen und zu entfernen – ein motorisiertes System unterstützt den Vorgang. Eine optionale Flüssigkeitskühlung für den Ladevorgang ist auch bereits vorgesehen.

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