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Green City Zone als reales Testzentrum

Bis 2030: Göteburg und Volvo arbeiten an klimaneutraler Stadt

12. Januar 2021, 10:30 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Bis 2030: Göteburg und Volvo arbeiten an klimaneutraler Stadt
© Volvo Car Group

Göteborg will bis 2030 klimaneutral werden. Zusammen mit Volvo testet die schwedische Hafenstadt in der Green City Zone Geo-Lösungen und -Dienste, die sicherstellen, dass Autos in der grünen Zone ausschließlich im Elektromodus unterwegs sind und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2030 arbeitet Göteborg eng mit Volvo Cars zusammen: Die Heimatstadt des Automobilherstellers will eine neue städtische Zone schaffen, die als Testareal für zukünftige nachhaltige Techniken dienen soll.

In der Gothenburg Green City Zone ist man innerhalb eines Gebietes der größten Hafenstadt Skandinaviens dank zahlreicher klimaneutraler Transportmittel und einer vernetzten Infrastruktur komplett emissionsfrei unterwegs. Mit einer realen Stadt als Testgebiet kann Volvo die Entwicklung von Techniken und Dienstleistungen in den Bereichen Elektrifizierung, Shared Mobility, automatisiertes Fahren, Konnektivität und Sicherheit beschleunigen. Der schwedische Automobilhersteller plant unter anderem den Einsatz von Robotaxis, die vom unternehmenseigenen Mobilitätsanbieter M betrieben werden.

»Im Wesentlichen initiieren wir ein Projekt, das die Anzahl der Autos in der Stadt begrenzen soll – was ganz im Sinne unseres Unternehmens ist«, erklärt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars. »Das beweist bereits unsere Investition in den Shared-Mobility-Service M, der mithilfe von künstlicher Intelligenz die Effizienz und Auslastung verbessern soll. Wir wollen die Städte der Zukunft mitgestalten und sie lebenswert halten. Diese Initiative gibt uns die Möglichkeit dazu; gleichzeitig können wir Verantwortung in unserer Heimatstadt übernehmen.«

Getestet werden unter anderem Geo-Lösungen und -Dienste: Sie stellen sicher, dass Fahrzeuge in der grünen Zone ausschließlich im Elektromodus unterwegs sind und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Auch die Verkehrsinfrastruktur wird modifiziert, um sich mit den aktiven Sicherheitsfunktionen in Fahrzeugen verbinden und Informationen zwischen Verkehrsteilnehmern austauschen zu können. Weitere mögliche Beispiele sind vollelektrische Mobilitätsknotenpunkte, ein komplettes, einfach zu bedienendes Ladenetzwerk für Elektroautos sowie autonome Taxis.

Volvo übernimmt eine aktive Rolle im Planungsprozess der im Frühjahr 2021 startenden Green-Zone-Initiative, die sukzessive ausgebaut werden soll. Die frühzeitige Einbindung des Autobauers stellt sicher, dass die elektrifizierten Mobilitätsdienste von Anfang an in die grüne Zone integriert und in einer lebendigen Umgebung weiterentwickelt werden.

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