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Intel Innovation

Neue Produkte, Technologien und Tools

Pat Gelsinger
Pat Gelsinger während der Eröffnung von Intel Innovation: »The Geek is back at Intel.«
© Intel

Weiterentwicklungen bei oneAPI, einheitliche Entwicklerzone, 12. Generation der Intel-Core-Prozessoren, Google Cloud – Intel hat seine Online-Konferenz „Intel Innovation“ genutzt, um diverse Neuerungen vorzustellen.

Das IDF (Intel Developer Forum) ist Geschichte, es lebe das „neue IDF“, oder besser gesagt: Intel Innovation. Damit will Pat Gelsinger, seit Anfang des Jahres CEO von Intel, an die guten, alten Zeiten von Intel anknüpfen und betont, dass das Unternehmen ab sofort die Entwickler wieder in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten stellt. Als ein Schritt in diese Richtung kann die neue „Unified Developer Zone“ gewertet werden, die Greg Lavender, CTO und Senior Vice President sowie General Manager der Software and Advanced Technology Group bei Intel, vorstellt. Im Gegensatz zu früher, als es verschiedene Dev-Portale, Web-Portale, DevCloud etc. gab, setzt Intel als Teil seiner Software-First-Strategie jetzt nur noch auf eine einzige Entwicklerzone. Auf der Website der Intel Developer Zone erhalten die Entwickler Zugang zum Software-Katalog von Intel mit mehr als 400 Software Tools, SDKs und Libraries, und zwar für die Bereiche KI, Client, Cloud, 5G/Edge und Gaming. Ebenfalls enthalten in der Entwicklerzone ist der Zugang zur DevCloud von Intel, wo Entwickler ihre Anwendungen auf Basis der neuesten Hardware (CPUs, GPUs und FPGAs sowie Beschleuniger-Hardware) und Software von Intel realisieren und testen können. Lavender: »Wir werden diese Entwicklerzone noch weiter ausbauen, damit sie eine erstklassige Quelle für Schlüsseltechnologien wird.«

Darüber hinaus kündigt er Intel oneAPI 2022 an, eine Kollektion von sieben verschiedenen Entwicklungsumgebungen. Laut Lavender hat Intel oneAPI 2022 im Vergleich zur Vorgängerversion (oneAPI 2021) mit über 900 neuen Funktionen ausgestattet, einschließlich neuer Cross-Plattform-Entwicklungs-Tools, -Umgebungen und Analyse-Werkzeuge, Modelling sowie Analysemöglichkeiten (VTune Flame Graph), um die Performance Hotspots im Design zu finden. Außerdem soll mit oneAPI 2022 die Produktivität durch eine bessere Integration in Microsoft Visual Studio Code und Microsoft-WSL-2-Unterstützung optimiert worden sein. Intel hat darüber hinaus elf neue Kompetenzzentren für oneAPI bekannt gegeben, die strategische Code-Portierungen, zusätzliche Hardware-Unterstützung, neue Technologien und Dienstleistungen sowie die Entwicklung von Lehrplänen bereitstellen, um eine weitere Verbreitung von oneAPI im Ökosystem zu ermöglichen.

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Gregory Bryant (Intel) und Panos Panay (Microsoft) kündigen die gemeinsame Entwicklung einer Data Science Toolchain für Windows an.
© Intel

Data Scientists aufgepasst

Gregory Bryant, Executive Vice President und General Manager der Client Computing Group von Intel, kündigt eine Serie von Linux-basierten PCs der Workstation-Klasse an. Sie basieren auf Intel-Core- und Xeon-Prozessoren und sind mit einer vorkonfigurierten Data-Science-Lösung ausgestattet. Das Data-Science-Paket umfasst das oneAPI AI Analytics Toolkit, mit dem es laut Bryant möglich ist, die Software um einen Faktor von bis zu 100 zu beschleunigen, egal ob es um Inferenzierung oder Training geht. Im Vergleich zu konkurrierenden Ansätzen zeichnen sich die PCs laut seiner Aussage durch eine dreifach höhere Speicherkapazität aus. Bryant: »Sowohl Dell, HP als auch Lenovo bieten entsprechende Systeme an.«

Laut seiner Aussage gibt es immer mehr Data Scientists, die Windows wollen. Zusammen mit Panos Panay, Executive Vice President und Chief Product Officer von Microsoft, verkündet er deshalb, dass beide Unternehmen zusammen eine komplette Data Science Toolchain für Windows entwickeln, die auf dem neuen Surface Laptop Studio erhältlich sein wird. Panay weiter: »Der Surface Laptop ist eine Workstation im portablen Format, die beste Plattform zum Programmieren.«

Prozessorneuheiten

Bryant stellt außerdem die neuste Prozessorgeneration vor, die auf dem Intel7-Prozess basiert. Die Hybrid-Architektur mit P- und E-Cores soll laut Bryant 60 Prozessoren und mehr als 500 Desktop- und Mobile Designs umfassen. Intel liefert bereits 28 Versionen an seine OEM-Partner aus; nächsten Monat soll bereits ein leistungsstarker Mobile-Prozessor an einen OEM ausgeliefert werden. Sam Burd, President der Client Solutions Group von Dell Technologies, präsentiert den Alienware Aurora R13, der auf den neuen Prozessoren von Intel basiert, wobei Bryant noch hinzufügt, dass dank der Hybridarchitektur Gamer streamen und spielen können.


  1. Neue Produkte, Technologien und Tools
  2. »Maschinen werden bald mehr Entscheidungen treffen als Menschen«

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