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Nach abgeschlossenem Quartal die Prognose abermals erhöht

Schmuckbild Umsatzsteigerung
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Die Geschäfte für Siemens laufen weiterhin gut. Dementsprechend hebt das Unternehmen nach einem starken dritten Geschäftsquartal bereits zum dritten Mal in diesem Geschäftsjahr den Ausblick an. Außerdem: Software-Anbieter Sqills wird übernommen.

»Im dritten Quartal haben wir erneut geliefert - mit starkem und profitablem Wachstum in allen Geschäftsbereichen«, sagte Siemens-Chef Roland Busch, der in seinem ersten Jahr an der Konzernspitze bisher stets gute Zahlen vorlegen konnte.

Der Gewinn verdreifachte sich beinahe auf 1,5 Mrd. Euro. Allerdings hatte Siemens vor einem Jahr auch die Talsohle der Corona-Krise durchschritten und unter Kosten durch die Ausgliederung des Energiegeschäfts gelitten. Der Umsatz sprang um fast ein Viertel auf 16,1 Mrd. Euro.

»Wir setzen die sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres fort und liefern einmal mehr starke Ergebnisse trotz weiterhin anspruchsvoller Rahmenbedingungen«, erklärt Finanzchef Ralf P. Thomas. Auch im laufenden vierten Geschäftsquartal bis Ende September erwartet Siemens gute Zahlen. Dementsprechend hebt der Konzern seine Prognose für den Gewinn im Gesamtjahr an: Neue Zielmarke sind 6,1 bis 6,4 Mrd. Euro - bisher waren es 5,7 bis 6,2 Milliarden. Auch der Umsatz soll schneller zulegen.

Siemens kauft Bahn-Softwareanbieter Sqills

Darüber hinaus gibt das Unternehmen bekannt, dass es für mehr als eine halbe Mrd. Euro den niederländischen Bahn-Softwareanbieter Sqills übernimmt. Siemens Mobility habe einen entsprechenden Vertrag unterschrieben, teilte der Konzern mit. Der Kaufpreis liegt demnach bei 550 Mio. Euro plus einer erfolgsabhängigen Komponente.

Sqills bietet Software als Dienstleistung für Bahn- und Busunternehmen. Aus der Verbindung der Sqills-Buchungsplattform mit den Lösungen der Mobility-eigenen Softwaretochter Hacon entstehe ein »umfassendes Angebot, mit dem Bahnbetreiber ihre zentralen Reiseprozesse optimieren können - von der Reiseplanung bis zum Ertragsmanagement«, sagte Mobility-Chef Michael Peter.

Sqills, das als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden soll, erhofft sich, unter dem Dach von Siemens Mobility über Europa hinaus in den asiatisch-pazifischen Raum und nach Amerika zu expandieren. Das Unternehmen hat derzeit rund 160 Mitarbeiter und soll kommendes Jahr einen Umsatz von rund 40 Mio. Euro erreichen.


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Siemens Aktiengesellschaft, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH