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Siemens fördert Startup-Wettbewerb

Bayerisches Dorf wird Zentrum digitaler Landwirtschaft

Siemens Technopark Ruhstorf
Der Siemens Technopark Ruhstorf soll eine wichtige Rolle in der Entwicklung digitaler und nachhaltiger Lösungen für die Landwirtschaft einnehmen.
© Siemens

Die Challenge richtet sich an Startups aus ganz Europa: Gefragt sind Lösungen, mit denen Agrarbetriebe die Möglichkeiten der Digitalisierung besser nutzen können: vom Drohnen-Einsatz bis zur automatisierten Feldlösung einschließlich KI.

Das niederbayrische Dorf Ruhstorf a.d. Rott soll langfristig als ein Zentrum für die Entwicklung digitaler Lösungen für die Landwirtschaft aufgebaut werden, mit dem Siemens Technopark Ruhstorf als wichtigem Standort.

Siemens hat dazu gemeinsam mit der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und dem Europäischen Institut für Innovation und Technologie im Bereich Lebensmittel (EIT Food) eine euroweite Challenge für Startups und junge Agrar-Unternehmen gestartet. Die Aufgabe der Teilnehmenden ist die Optimierung neuer Lösungsansätze, mit denen landwirtschaftliche Betriebe die Möglichkeiten der Digitalisierung besser nutzen können.

Die Bewerbungsphase geht noch bis zum 30. Oktober 2021, daran schließt sich eine Evaluierungsphase an, in der drei Teams für die Teilnahme an der Challenge ausgewählt werden. Den Bewerberinnen und Bewerbern winkt neben Preisgeldern, Netzwerk-Kontakten und dem Zugang zu Testfeldern die Zusammenarbeit mit Siemens als Technologie- und Kooperationspartner und die kostenlose Nutzung von Werkstätten und Arbeitsräumen.

MakerSpace

Siemens wird den drei Teams, die sich für die Challenge qualifiziert haben, zur Weiterentwicklung ihrer Ideen Arbeitsplätze im eigens dafür eingerichteten „MakerSpace“ im Siemens Technopark Ruhstorf zur Verfügung stellen. Der MakerSpace ist ein offenes Coworking-Areal im Technopark Ruhstorf, das auf einer Fläche von insgesamt 1.000 Quadratmetern moderne und flexible Arbeitsplätze sowie die dafür notwendige Infrastruktur bietet. Dazu gehören beispielsweise 3D-Drucker für den Prototypenbau und hochwertige Maschinen für die Metallbearbeitung. Darüber hinaus können die Teams sämtliche Werkstätten im Technopark nutzen. Sowohl der MakerSpace als auch die Werkstätten stehen den Teams bis zur Umsetzung ihres Konzepts kostenlos zur Verfügung. 

Das Projekt soll unter anderem dazu  beitragen, den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden in der Landwirtschaft zu reduzieren. Mögliche Technologien dafür reichen von Landwirtschaftsrobotern über Drohnen bis hin zur Datenverknüpfung, Cloudnutzung und automatisierten Feldlösungen einschließlich der Nutzung künstlicher Intelligenz.


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